
9. März 2026 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Am Sonntag, 29. März ist Zeitumstellung und die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt. Was viele Menschen mit einer Stunde weniger Schlaf in Verbindung bringen, bedeutet für Wildtiere ein unbewusster Einschnitt in ihre Routine. Die Stosszeiten auf der Strasse verschieben sich, wodurch die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.
Mit der Zeitumstellung am 29. März 2026 von 02.00 Uhr auf 03.00 Uhr erhöht sich die Gefahr von Wildunfällen auf der Strasse. Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere sind nicht darauf vorbereitet, dass sich unsere Rushhour plötzlich um eine Stunde verschiebt. Dies führt jedes Jahr zu einem Anstieg der Unfälle mit Wildtieren.
Besonders am Morgen ist erhöhte Vorsicht geboten, wenn die Stosszeiten des Berufsverkehrs wieder plötzlich auf die Dämmerung fallen. Das leckere, frische Grün und die Streusalzreste locken Wildtiere jetzt an die Strassenränder. Auch bringt die Jahreszeit mit Nebel und Regenwetter zusätzlich erschwerende Sichtverhältnisse mit sich.
«Seien Sie deshalb in der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam und drosseln Sie die Geschwindigkeit», rät Tierschützerin Susy Utzinger. «Tauchen Tiere am Strassenrand auf: Stark abbremsen und das Fernlicht ausschalten. Und denken Sie daran: Wenn ein Tier die Strasse überquert, folgen meist noch weitere.»
Zu dieser Medienmitteilung stehen folgende Audios zum Download zur Verfügung:
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Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.
Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.
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