Hart gearbeitet, kaum versorgt
Für viele Familien in Rumänien sind Pferd und Esel unverzichtbar. Regelmässige Hufbeschläge, Zahnbehandlungen, Entwurmungen oder einen Tierarzt können sich die armutsbetroffenen HalterInnen aber nicht leisten.
Das rächt sich an der Gesundheit der Tiere: Eisen bleiben viel zu lange auf den Hufen, Parasiten schwächen sie, und an den Zähnen wachsen so scharfe Spitzen, dass sie kaum mehr fressen können.
Ist ein Tier zu krank, zu schwach oder verletzt, um weiterzuarbeiten, wird es oft ausgesetzt. Ein neues Tier zu kaufen, ist billiger, als das alte behandeln zu lassen.