Die armutsbetroffenen Pferde- und EselhalterInnen in Rumänien können sich weder regelmässige Hufbeschläge noch Zahnbehandlungen und Entwurmungen oder sonstige tierärztliche Behandlungen für ihre Tiere leisten. Das rächt sich am Wohlbefinden und an der Gesundheit dieser hart arbeitenden Tiere: Schlechte Beschläge, Eisen, die viel zu lange auf den Hufen bleiben, Parasitenbefall und Zähne, die solche Spitzen entwickeln, dass die Tiere kaum mehr fressen können, bescheren ihnen oft ein trauriges Ende: Tiere, die so krank, schwach oder verletzt sind, dass sie nicht mehr arbeiten können, werden leider oft ausgesetzt. Die Anschaffung eines neuen Tieres ist günstiger als die tierärztliche Behandlung des «alten».
Hier greift die SUST-Arbeitspferdehilfe: Während dieser Aktionen führen SUST-Mitarbeitende die dringend benötigten fachmännischen Zahnbehandlungen sowie Hufbeschläge durch. Auch Entwurmungen und die Behandlung von kleineren und auch grösseren Wunden werden durchgeführt. Gleichzeitig werden an die mittellosen HalterInnen kostenlos Pferdeutensilien abgegeben: Halfter, Führstricke, Ohrengarne, Bürsten und viel anderes Material gehen so an Menschen, die sich diese Sachen für ihre fleissigen Tiere niemals leisten könnten. Zusätzlich werden die SUST-Kinderbüchlein über den richtigen Umgang mit Arbeitspferden und -eseln an die Kinder der TierhalterInnen abgegeben.