Der Stiftungsrat der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz setzt sich ehrenamtlich für unsere Organisation ein. Gemeinsam mit der Geschäftsführung entscheidet dieses Fachgremium über Projektverläufe und wichtige Strategien. Neben den regelmässigen Stiftungsratssitzungen nehmen diese ExpertInnen auch wichtige Zusatzaufgaben wahr.
Einige der ehemaligen Stiftungsratsmitglieder stehen der SUST auch nach ihrem Ausscheiden als Beiratsmitglieder zur Verfügung.
v.l.n.r.: Dr. iur. Ueli Vogel-Etienne, Susy Utzinger, Dr. med. vet. Janina Werner-Heer, Ursula Gabriel, Philippe Kayasseh
«Schon als Kind haben mich Tierschutzthemen bewegt und ich habe versucht, mich seither einzubringen und etwas zu bewirken, wenn auch mehr im privaten Rahmen. Umso mehr freut es mich, dass ich bei der SUST nun auch zielgerichteter mithelfen darf, nachhaltigen Tierschutz zu betreiben. Nur wenn die Situation vor Ort für Mensch und Tier verbessert wird, kann langfristig etwas bewegt werden. Und genau da setzt die SUST an, sei es in Kastrationsprojekten oder auf politischer Ebene.»
«Nur mit schönen Worten lassen sich in Sachen Tierschutz Probleme selten dauerhaft lösen. Aktive Hilfe- sowohl tierischer wie menschlicher Art- vor Ort zu betreiben, ist zwar anstrengender, dafür sind Ergebnisse umso schöner. Als Tierärztin aus einem technisch und materiell perfekt ausgerüsteten Land ist es eine Herausforderung, auch unter rudimentären Bedingungen und mit einfachsten Mitteln seriöse Arbeit zu leisten und den Tieren damit zu einem besseren Leben zu verhelfen.»
«Während wir früher als Kinder Geld für den Tierschutz gesammelt haben, erbringe ich heute einen rechtlichen Beitrag zu einem nachhaltigen Tierschutz. Der Tierschutz hat viele rechtliche Facetten. Die rechtliche Grundlage für die Wahrung der Würde und des Wohlergehens von Tieren findet sich im Tierschutzgesetz und der Tierschutzverordnung. Die Würde und das Wohlergehen von Tieren werden aber erst durch die effektive Umsetzung des Tierschutzes durch gemeinnützige Institutionen wie die Susy Utzinger Stiftung sichergestellt, wobei sich rechtliche Fragen u.a. im Zusammenhang mit dem Zivilgesetzbuch, dem Obligationenrecht, dem Stiftungsrecht und weiteren Rechtsgebieten stellen. Mit meiner fachlicher Expertise bringe ich Impulse in die Arbeit des Stiftungsrates ein, damit der Tierschutz operativ nachhaltig und wirkungsvoll umgesetzt werden kann.«
«Während einiger Jahre im Ausland erlebte ich aus erster Hand, wie sehr insbesondere herrenlose Tiere auf unsere Hilfe angewiesen sind. Für viele dieser Tiere kommt die Hilfe gar nicht, zu spät, oder die Besitzer können sich eine medizinischen Behandlung schlichtweg nicht leisten. Besonders beeindruckt mich bei der SUST, dass an zahlreichen Orten unbürokratisch Soforthilfe geleistet wird, wobei jedoch stets auf ein nachhaltiges Engagement hingearbeitet wird. Denn Ziel ist es, langfristig Tierleid zu vermeiden, und dadurch unzähligen Tieren eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Dazu leiste ich als ehrenamtlicher Stiftungsrat gerne meinen Beitrag.»
«Schon vor Jahren, als damaliger Präsident der Gesellschaft Zürcher Tierärzte, haben mich die verschiedenen Aktivitäten von Susy Utzinger rund um den Tierschutz sehr beeindruckt. Früher im Stiftungsrat und nun als Beirat sehe ich die günstige Gelegenheit, an mutigen Tierschutzprojekten im In- und Ausland mitzuwirken und mich als Fachvertreter für das Wohl der Tiere einzusetzen.»
«Mein Interesse an Tierschutzfragen entstand während meines Studiums an der Universität Zürich. Damals erhielt die Schweiz erstmals ein eidgenössisches Tierschutzgesetz. Das Parlament diskutierte Fragen wie: Wann gilt ein Lebewesen überhaupt als Tier? Welche Tiere benötigen besonderen Schutz? Was soll unter Strafe gestellt werden? Und wer soll das neue Gesetz umsetzen? Selbstverständlich unterliegt auch der Tierschutzgedanke dem Wandel der Zeit. Neue – mitunter juristische – Fragen tauchen auf und müssen in der Tierschutzpraxis gelöst werden. Darum engagiere ich mich in der SUST.»
Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir unzählige Tierleben, die dank gemeinsamer Anstrengung eine neue Perspektive erhalten haben. Hinter jeder Zahl, hinter jedem Projekt stehen konkrete Schicksale: Tiere in Not, engagierte HelferInnen – und Menschen wie Sie, die diese Arbeit möglich machen.
Die SUST war auch in diesem Jahr dort im Einsatz, wo Hilfe dringend gebraucht wurde. Oft geschieht dies leise und ohne grosse Aufmerksamkeit, aber immer mit grosser Wirkung.
Soforthilfe für verletzte oder vernachlässigte Tiere, nachhaltige Unterstützung von Tierheimen, wirkungsvolle Kastrationsprogramme sowie fundierte Aufklärungsarbeit greifen dabei ineinander und schaffen langfristige Verbesserungen.
Auch in der Schweiz wurde erneut sichtbar, wie eng soziale Herausforderungen und Tierwohl miteinander verbunden sind. Steigende Lebenshaltungskosten bringen viele TierhalterInnen an ihre Grenzen. Projekte wie die Sozialarbeit für Tiere, die Futterhilfe oder der Zugang zu tierärztlicher Versorgung schenken in solchen Momenten nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch Würde und Hoffnung für Mensch und Tier.
Was uns dabei immer wieder tief berührt, ist die Verlässlichkeit unserer UnterstützerInnen. Ihre Spenden, Ihre Treue
und Ihr Vertrauen geben unserer Arbeit Stabilität und Richtung. Sie zeigen, dass Tierschutz kein kurzfristiges Engagement ist, sondern eine Haltung.
Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Verbundenheit und Ihr Mittragen unserer Mission. Gemeinsam können wir auch
in Zukunft hinschauen, Verantwortung übernehmen und dort handeln, wo Tiere unsere Hilfe brauchen.
Mit herzlichem Dank und zuversichtlichen Grüssen
Ursula Gabriel
Mitglied des Stiftungsrates
In schweizerischen Haushalten leben etwa 1,8 Millionen Katzen und 550‘000 Hunde. Viele Menschen haben eine innige Beziehung zu ihrem Haustier. Sie sind untröstlich, wenn das Leben ihres Schützlings endet. Eine kürzlich veröffentliche Studie aus Irland zeigt, dass der Tod eines Haustiers für viele Menschen genauso schmerzhaft ist wie der Tod eines nahestehenden Menschen. Besondere Trauer herrscht, wenn ein Tier durch Drittverschulden ums Leben kommt, zum Beispiel durch einen Verkehrsunfall oder durch eine mutwillige Tötung. Dann stellt sich rechtlich die Frage: Was wiegt der Verlust eines Tieres?
Gewöhnliche Haustiere haben keinen Markt- oder Verkehrswert. Juristen sprechen dann von einem Affektionswert. Wer am Tod eines Tieres Schuld hat, muss dem Halter den Affektionswert, einen immateriellen Schaden, ersetzen. Nur: wie berechnet sich rechtlich dieser Affektionswert?
Tiere sind nach schweizerischem Recht keine Sachen, aber sie werden vermögensrechtlich wie Sachen behandelt. Das Gesetz erlaubt dem Richter im Falle der Tötung eines Haustieres, «dem Affektionswert, den dieses für seinen Halter oder dessen Angehörige hatte, angemessen Rechnung tragen» (Art. 43 Abs. 1bis OR). Andere Regeln gelten selbstverständlich für Nutztiere, die vor allem in der Landwirtschaft zu Erwerbszecken gehalten werden. Das schweizerische Bundesgericht hatte sich im Jahr 2017 mit der Frage zu befassen, ob es sich bei einem Freizeitpferd, das nicht als Rennpferd oder in der Landwirtschaft gehalten wurde, auch um ein Haustier mit einem Affektionswert handle (BGE 143 III 646). Es bejahte die Frage.
Das Gesetz kennt keine bestimmte Formel zur Berechnung des Affektionswertes. Alles liegt im Ermessen des Richters. Dieser kann die folgenden Kriterien berücksichtigen: die Beziehung des Halters zum Tier, die Dauer der Tierhaltung, das Verschulden des am Tode Verantwortlichen und die Todesumstände des Tieres. Tierarztkosten für die versuchte Rettung eines Tieres müssen separat entschädigt werden, sofern sie in einem vernünftigen Verhältnis bleiben. Rechtlich nicht geschützt würde zum Beispiel die monatelange Pflege einer Hauskatze auf der Intensivstation eines Tierspitals.
In einem neueren Entscheid musste das Bundesgericht die Frage prüfen, ob ein Hundehalter für sein seelisches Mitleiden mit seinem verletzten Tier ebenfalls einen Affektionswert, sozusagen einen «Mitfühlwert», geltend machen könne (BGE 7B_406/2025). Das Bundesgericht lehnte den Anspruch ab, weil es dem Hundehalter nicht gelungen war, eine «besonders intensive emotionale Beziehung» zu seinem Tier dazulegen. In den wenigen Fällen, in denen Gerichte den Affektionswert eines getöteten Haustieres entschädigen, begnügen sie sich mit bescheidenen Beträgen von einigen wenigen tausend Franken. Tierhalter müssen sich mit der Erkenntnis trösten: der Wert eines geliebten Tieres ist nicht mit Geld aufzuwiegen.
Und dass Tiere viel mehr wert sind als Geld, beweisen Sie, liebe SpenderInnen, immer wieder aufs Neue: Mit Ihren Spenden ermöglichen Sie es uns, unzähligen Tieren ein leidfreies Leben zu ermöglichen und unsere Tierschutz-Projekte stetig weiter auszubauen. Danke!
Dr. iur. Ueli Vogel-Etienne
Mitglied des Stiftungsrates
Die unbeugsamen Kämpfer
In den Medien jagen sich die negativen Schlagzeilen. Brandkatastrophen, Konflikte, machthungrige Despoten, … man könnte meinen, die Weltordnung sei dem Untergang geweiht. Da hat in vielen Köpfen Tierschutz keinen Platz mehr.
Die ganze Welt und in allen Köpfen? Nein, ein unbeugsames Team von Tierschützern in einem kleinen Dorf im Tösstal hört nicht auf, für die Schwächsten zu kämpfen. Sie tun dies unermüdlich und seit Jahren, bei Wind und Wetter an vorderster Front, mit Skalpell, Schaufel oder Worten bewaffnet schaffen sie Lichtblicke für all diejenigen, welche ob all dem täglichen Leid oft vergessen gehen.
Wer jetzt denkt, im globalen Ganzen habe man grössere Probleme, der mag Recht haben. Aber für den Einzelnen bedeuten oft kleine Veränderungen eine grosse Verbesserung der Lebensqualität (Stichwort Kastration oder Futterlieferung), schon eine kleine Verhaltensanpassung, getriggert durch das Fördern des Bewusstseins (Stichwort Aus- und Weiterbildung sowie Aufklärungsarbeit), wird matchentscheidend. Unter dieser Prämisse kämpfen wir weiter.
Auch Sie, liebe Lesende, sind Teil des steten Kampfes. Egal, ob als Gönner oder freiwilliger Helfer, als Besucher des Jubiläumsmarktes (25 Jahre SUST am Hauptbahnhof Zürich) oder als Hörer des Podcast, durch Ihr Interesse wird unsere Botschaft nach aussen getragen und unsere Taten sichtbar.
Ohne Ihre Unterstützung könnten wir nicht immer wieder aufs Neue Fehlverhalten aufklären, Missstände beseitigen
und am wichtigsten, die Situation für viele leidende Tiere vor Ort verbessern. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.
Steter Tropfen höhlt den Stein und wir von der SUST geben Tag für Tag unser Bestes, um im Kleinen für die Schwächsten das Grösste rauszuholen.
Dr. med. vet. Janina Werner Heer
Mitglied des Stiftungsrates
Liebe TierfreundInnen, liebe UnterstützerInnen
Mein Schlusswort und mein tiefempfundener Dank richten sich an alle UnterstützerInnen unserer Tierschutzarbeit gleichermassen: Ihnen allen danke ich von Herzen für dieses unglaubliche Jubiläumsjahr!
Ich blicke zurück auf ein fulminantes 2025 – voller Begegnungen, neuer Projekte, intensiver Momente und ganz viel Herz für den Tierschutz. Und vor allem blicke ich zurück mit tiefer Dankbarkeit.
Gemeinsam mit Ihnen durften wir so vieles realisieren:
– Wir haben den «Heimatlos»-Podcast ins Leben gerufen
– Wir haben einen Tierschutzmarkt am Hauptbahnhof in Zürich organisiert, der verschiedene Tierschutz-Organisationen an unserem Geburtstag zusammengebracht hat und unzählige Menschen über nachhaltigen Tierschutz aufklären konnte
– Wir haben unzählige Glückwünsche von PartnerInnen und prominenten UnterstützerInnen erhalten
– Wir haben unsere neue Website lanciert
… und all das neben einem ohnehin prall gefüllten Tierschutz-Alltag, der keinen Stillstand kennt.
Das alles wäre ohne Sie alle nicht möglich gewesen. Ohne Ihre Unterstützung, Ihre Zeit, Ihre Spenden, Ihre Ideen, Sie als Sprachrohr – und Ihr Vertrauen.
Danke an alle TierfreundInnen, UnterstützerInnen, HelferInnen, PartnerInnen und WegbegleiterInnen, die dieses Jubiläumsjahr zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!
Wir gehen mit viel Motivation, Mut und Herz weiter – für die Tiere, die uns brauchen.
Und mit Ihnen an unserer Seite.
Susy Utzinger
Geschäftsführerin
Wenn wir an Tierschutz denken, schweifen unsere Gedanken oft in ferne Länder. Doch oft vergessen wir dabei, dass auch in der Schweiz nicht alle Tiere ein behütetes Leben auf dem Sofa führen. Rund 1,8 Millionen Katzen leben in unserem Land – und nicht alle haben das Glück, umsorgt zu werden.
Dank Ihrer grosszügigen Unterstützung konnten wir dieses Jahr ein starkes Zeichen für die «SUST-Katzenhilfe Schweiz» setzen. Ihre Spende hat es uns ermöglicht, genau dort hinzuschauen, wo das Leid im Verborgenen geschieht. So konnten wir mit unserer «CatForce» aktiv die unkontrollierte Vermehrung verwilderter Katzen eindämmen und über tausend Kastrationen (teil )finanzieren, um zukünftiges Elend zu verhindern. Ebenso erhielten durch unser Projekt «Sorgentierli CH» Katzen auf Landwirtschaftsbetrieben, die oft nur als Mäusejäger geduldet sind, endlich die medizinische Behandlung, die sie verdienten.
Besonders berührend waren zudem die Fälle von «SaveMyLife», wo wir lebensrettende Eingriffe für verletzte Fund
tiere bezahlen konnten, die sonst eingeschläfert worden wären, nur weil niemand für die Kosten aufkommen konnte.
Als Stiftungsrat macht es mich stolz zu sehen, was wir gemeinsam hier in der Heimat bewirken. Sie haben nicht
weggesehen. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.
Philippe Kayasseh
Stiftungsratspräsident
Das Jahr 2024 war für die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz geprägt von bedeutenden Fortschritten und Herausforderungen. Dank der unermüdlichen Unterstützung unserer SpenderInnen sowie dem engagierten Einsatz unserer Mitarbeitenden konnten wir zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen. Ein herausragendes Beispiel ist die Kastrationsaktion in Mangalia, Rumänien, bei der im November innerhalb von sieben Tagen beeindruckende 610 Tiere professionell kastriert wurden. Diese Massnahme trägt nachhaltig zur Reduzierung des Tierleids bei und zeigt, wie wirkungsvoll unsere gemeinsamen Anstrengungen sind.
Auch in der Schweiz setzen wir uns für den Tierschutz ein. Zum Beispiel mit gezielten Aufklärungskampagnen wie der Initiative «Dein Like, sein Leid», sensibilisierten wir die Bevölkerung für die Auswirkungen von Tierleid in den sozialen Medien. Und wussten Sie, dass die Schweiz immer noch ein Streunerproblem hat? Deswegen führten wir landesweit Kastrationsaktionen durch, um die Überpopulation von Katzen einzudämmen und somit präventiv gegen zukünftiges Tierleid vorzugehen.
Ein besonderes Highlight war der SUST-Weihnachtstruck, der im Dezember unterwegs war, um heimatlosen Tieren in Schweizer Tierheimen Geschenke in Form von Futter und Material zu bringen. Diese Aktion brachte nicht nur Freude in die Tierheime, sondern entlastete sie auch finanziell.
Diese und viele andere Erfolge wären ohne Ihre grosszügige Unterstützung nicht möglich gewesen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und Ihr Engagement. Gemeinsam werden wir auch im kommenden Jahr alles daransetzen, das Leben vieler Tiere nachhaltig zu verbessern.
Mit dankbaren Grüssen Ursula Gabriel
Mitglied des Stiftungsrates
Das vergangene Jahr 2024 wurde durch kriegerische Auseinandersetzungen geprägt. Politiker sprachen oft vom humanitären Völkerrecht und vom Schutz der Zivilbevölkerung.
Tierschutzorganisationen wie die Susy Utzinger-Stiftung versuchten, den Tieren in Kriegsgebieten zu helfen, so gut es eben ging: durch Direktunterstützung vor Ort, durch Soforthilfe an der ukrainischen Grenze und durch die Unterstützung und Begleitung von geflüchteten Tierhaltern in der Schweiz.
Gibt es auch Rechte von Tieren im Krieg? Gibt es ein Kriegs-Tierrecht oder ein Kriegs-Tierschutzrecht? Haustiere sind kriegerischen Angriffen genauso ausgesetzt wie Menschen.
Sie werden verletzt und psychisch traumatisiert. Hoftiere bleiben oft in ihren Ställen eingeschlossen und werden durch Beschuss der Stallungen verletzt oder getötet. Wildtiere werden in ihrer Brutpflege gestört und fliehen aus umkämpften Gebieten, was zu einer Störung des ökologischen Gleichgewichtes führt. Zootiere schliesslich sind in ihren Gehegen gefangen, können nicht fliehen und oft nicht mehr mit angemessenem Futter versorgt werden.
Bereits 1978 verkündete die UNESCO in Paris die Allgemeine Erklärung der Rechte der Tiere, in der es heißt, dass «alle Tiere das gleiche Recht haben, im Rahmen des biologischen Gleichgewichts zu existieren». Der Text wurde 1989 von der Internationalen Liga für Tierrechte überarbeitet und 1990 dem Generaldirektor der UNESCO vorgelegt. Die Erklärung ist immer noch in Kraft.
Die Global Animal Law GAL Association hat im Jahr 2018 eine UN-Konvention über Tiergesundheit und -schutz (UN-CAHP) entworfen, welche grundlegende Prinzipien und Massnahmen zum Schutz von Tieren festlegen soll. Der Entwurf wurde aber bis heute nicht umgesetzt.
Der Europa-Rat hat in den vergangenen Jahren diverse Übereinkommen zum Schutz von Tieren ausgearbeitet, von denen sich aber keines mit dem Schutz von Tieren in kriegerischen Auseinandersetzungen befasst.
Die Max Planck Gesellschaft hielt in ihrem Forschungsbericht 2022 eher resigniert fest: «Trotz der besonderen Verletzlichkeit von Tieren in Kriegszeiten ist ihr Schutz im humanitären Völkerrecht (HVR) nicht vorgesehen. Dies ist nachvollziehbar, da selbst in Friedenszeiten massenhaft Tiere getötet werden und die Menschen im Krieg besonderer Fürsorge bedürfen.»
Konkrete Forderungen zum Schutz von Tieren im Krieg stellte der International Fund für Animal Welfare IFAWE im Jahr 2022 auf, insbesonde die Forderungen nach beschleunigten Verfahren zum grenzüberschreitenden Transport von Haus- und Hoftieren bei Konflikten, den Einbezug von Haus- und Hoftieren in die Planungen zur Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten und die Bereitstellung angemessener Ressourcen wie Tierfutter, Wasser und tiermedizinischer Versorgung an Grenzübergängen. Vor allem aber soll das vorsätzliche, böswillige Schädigen von Tieren im Krieg als Kriegsverbrechen anerkannt werden.
Dr. iur. Ueli Vogel-Etienne
Mitglied des Stiftungsrates
Keine Angst vor der Wahrheit
Die SUST ist dafür bekannt, Missstände im Tierschutz nicht nur anzusprechen, sondern diese auch anzupacken. Dabei geht es nicht darum, Personen oder Organisationen blosszustellen und persönlich anzuprangern, sondern vielmehr versucht die SUST, daraus entstehendes Tierleid zu verhindern.
Selten steht bei den fehlbaren Beteiligten Profitgier, sondern eher falsch verstandene Tierliebe oder Unwissenheit im Vordergrund.
Gerade im Bereich Hundeimport wird, aller Aufklärung zum Trotz, nicht nur bei den Welpen viel Schindluderei betrieben. Nicht jeder Hund aus dem Ausland ist für ein neues Leben in der eng regulierten Schweiz geeignet, die Probleme in der Führung und im Wesen vorprogrammiert. Klar ist es nobel, einem Streuner aus dem Ausland eine zweite Chance zu geben, nur sollte man im Voraus bedenken, welche Bedürfnisse das neue Familienmitglied hat und welchen Ruck-
sack an Erfahrung es mitbringt. Dies bedingt nicht nur von den neuen HalterInnen eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem potenziellen vierbeinigen Nachwuchs, auch die den Import durchführenden Organisationen werden in die Pflicht genommen. Ihnen obliegt es, die notwendigen Vorabklärungen zu Bedürfnissen, Gesundheitszustand und Sozialisierung durchzuführen und es ist auch an ihnen, die zukünftigen HalterInnen darüber aufzuklären und sie zumindest in der ersten Phase eng zu begleiten. Dies tun leider die wenigsten.
In ihrem Tierhandelsreport hat die SUST verschiedene Tierschutzorganisationen nach ihren Standards und Richtlinien gefragt. Nicht alle haben darin die Chance gesehen, ihre Vorgehensweise zu diesem Thema zu hinterfragen und allfällige Missstände zu korrigieren. Im Gegenteil, anstelle selbstkritisch ihre Tätigkeiten zu überprüfen und damit Tierwohl zu optimieren, wurde der SUST durch einige Tierschutzorganisationen mit Hilfe einer richterlichen Verfügung ein Maulkorb verpasst, der erste Report musste vom Netz genommen werden.
Jetzt sind Sie an der Reihe und werden in die Pflicht genommen. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, aktiv oder passiv Tierschutz zu betreiben und eine Tierschutzorganisation zu unterstützen, klären Sie die Seriosität der gewählten Organisation ab. Fragen Sie nach den Richtlinien, prüfen Sie die Vorgehensweisen bei Tierimporten und wählen Sie nur Organisationen aus, die Ihnen transparent Auskunft über ihre Standards geben können und wollen. Der neue Tierhandelreport mit Checkliste der SUST hilft Ihnen dabei, nicht auf die schwarzen Schafe hereinzufallen und führt zudem die Organisationen auf, welche bereits hohe Standards aufweisen.
Wir und unsere Partner haben keine Angst vor der Wahrheit, wir decken sie auf und prangern Missstände zum Wohl der Tiere an.
Dr. med. vet. Janina Werner Heer
Mitglied des Stiftungsrates
Wer Tiere liebt und schätzt, der weiss: Sie sind eine enorme Bereicherung unseres Lebens. Nicht selten helfen sie uns über schwierige Zeiten hinweg, indem sie uns ihre bedingungslose Zuneigung schenken, uns nicht verurteilen und stets treu an unserer Seite sind. Kein Wunder also, erfüllt sich mit der Anschaffung eines Haustieres für viele Menschen ein lang gehegter Traum. Doch bevor man sich zu diesem wichtigen Schritt entschliesst, ist es von grosser Bedeutung, die Verantwortung, die damit einhergeht, vollumfänglich zu bedenken. Neben der oft zeitintensiven Betreuung und Pflege eines Tieres ist es besonders der monetäre Aufwand, der häufig unterschätzt wird. Der Besuch in einer regulären Tierarztpraxis kann für mittellose TierhalterInnen schnell zur finanziellen Herausforderung werden. Und selbst wenn zum Zeitpunkt der Anschaffung des Tieres die wirtschaftliche Situation die Tierhaltung erlaubt, kann sich das von einem Tag auf den anderen ändern.
Damit Heimtieren der Untersuch durch einen Tierarzt nicht mangels Geldes verwehrt bleibt, bietet die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz an verschiedenen Standorten in der Schweiz stark vergünstigte Tierarztsprechstunden für mittellose Tierhalter an und schliesst mit ihrer Sozialarbeit für Tiere (kurz: SOFT) eine traurige Lücke in der Schweiz.
Aber nicht nur in der Schweiz sind wir ununterbrochen aktiv: Auch unsere zahlreichen Projekte in anderen Ländern lassen es nicht zu, dass wir uns zurücklehnen oder uns auf unseren Erfolgen ausruhen. Wir kämpfen unablässig für Tiere in Not und gegen Tierleid auf der ganzen Welt. Wir können diesen Kampf jedoch nicht allein führen. Bitte unterstützen Sie uns: Wir und die Tiere brauchen Sie!
Susy Utzinger
Geschäftsführerin
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch voller Erfolge, die ohne Ihre Hilfe nicht möglich gewesen wären. Dank Ihrer grosszügigen Unterstützung konnten wir unzähligen Tieren in Not helfen, sei es durch die Rettung von misshandelten und ausgesetzten Tieren, durch Kastrationsprogramme zur Eindämmung des Tierleids oder durch den Betrieb unserer Tierwaisenhospitäler.
Besonders erschütternd sind Fälle von Animal Hoarding, bei denen Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Dank unserer Einsätze und Ihrer Unterstützung konnten wir viele dieser Tiere retten, medizinisch versorgen und in ein neues, besseres Leben begleiten. Solche Einsätze sind emotional, erfordern schnelle Reaktion und viel Fachwissen – umso wertvoller ist Ihre Hilfe, die diese Rettungen möglich macht.
Ein weiteres zentrales Element unserer Arbeit ist die Kastration von Tieren, denn nachhaltiger Tierschutz beginnt dort, wo Tierleid verhindert wird. Durch gezielte Kastrationsprogramme konnten wir unkontrollierte Vermehrung eindämmen und langfristig das Elend von ungewollten Tieren reduzieren. Jedes kastrierte Tier bedeutet weniger Leid auf den Strassen und in überfüllten Tierheimen – ein Erfolg, den wir nur dank Ihrer Unterstützung erzielen konnten.
Die Berichte des vergangenen Jahres zeigen eindrücklich, wie dringend unsere Arbeit gebraucht wird und wie viele Tierleben wir gemeinsam retten konnten. Projekte wie die Unterstützung von Tierheimen, die Winterhilfe für Strassentiere oder die medizinische Versorgung von schwer verletzten Tieren hätten ohne Sie nicht realisiert werden können.
Für dieses Vertrauen, diese Treue und diese grossartige Unterstützung möchten wir Ihnen von Herzen danken.
Lassen Sie uns gemeinsam auch im kommenden Jahr weiter für diejenigen kämpfen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.
Mit tiefster Dankbarkeit und herzlichen Grüssen
Philippe Kayasseh
Stiftungsratspräsident
Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen der Susy Utzinger Stiftung
Ein weiteres Jahr geht zu Ende, und es ist Zeit, auf die gemeinsamen Erfolge und Fortschritte zurückzublicken, die wir dank Ihrer grosszügigen Unterstützung erreichen konnten. Die SUST bleibt stolz darauf, einen bedeutenden Beitrag zum Wohl der Tiere geleistet zu haben, und wir möchten Ihnen allen herzlich für Ihre anhaltende Hingabe und Solidarität danken.
Unsere Mission, das Wohlergehen von Tieren zu fördern und ihnen eine Stimme zu geben, spiegelt sich in all unseren Bemühungen wider. Durch medizinische Versorgung, Aufklärung und aktive Gemeinschaftsprojekte haben wir einen nachhaltigen Einfluss auf das Leben der Tiere und ihrer menschlichen BegleiterInnen erreicht.
Auch in der Schweiz kamen im letzten Jahr viele Tierheime und TierbesitzerInnen durch Tierabgaben und Inflation an ihre Grenzen. Durch Ihre Hilfe können wir Projekte wie die Sozialarbeit für Tiere (SOFT), Näpflein füll’ dich oder die Futter-Nothilfe durchführen und somit rasche und unkomplizierte Unterstützung anbieten.
Wir werden auch im kommenden Jahr weiterhin unsere Mission verfolgen und uns neuen Herausforderungen stellen. Ihre Unterstützung ist dabei von unschätzbarem Wert, und wir sind dankbar, dass wir diese wichtige Arbeit gemeinsam leisten können.
Lassen Sie uns optimistisch in die Zukunft blicken, in der wir weiterhin Veränderungen bewirken und das Leben von Tieren nachhaltig verbessern. Die Susy Utzinger Stiftung ist stolz darauf, Sie an unserer Seite zu wissen.
Mit herzlichen Grüssen und einem grossen Dankeschön für Ihr Vertrauen.
Nur wo SUST draufsteht, ist auch SUST drin
Tierschutz wird unter vielen verschiedenen Namen betrieben. Nicht alle Anbieter haben die gleichen Qualitätsansprüche.
Leider gibt es gerade bezüglich Tierschutz im Ausland und damit verbundenen Heimtierimporten nur ganz wenige Regeln, unter anderem, dass das Tier gechippt, gegen Tollwut geimpft und mit einem Heimtierausweis versehen und verzollt ist. Auch dies kann umgangen werden, wenn nicht die offiziellen Wege gewählt werden. Gesundheitschecks, die Kastration oder simple Wesenstests, ob ein Leben in einer anderen Umgebung oder einem anderen Umfeld überhaupt ohne Probleme möglich ist, sind fakultativ und nicht bei allen Organisationen Standard. Genaues Hinschauen und bei Unklarheiten hartnäckiges Nachfragen helfen bei der Abklärung, ob eine Organisation transparent arbeitet und aufklärt oder nicht.
Es ist niemandem geholfen, wenn man möglichst viele Strassenhunde unter dem Deckmantel von aktiver Tierhilfe vom Ausland in die Schweiz importiert. Diese Tiere leben meistens in Gruppen und sind sich nur an diese Lebensform gewöhnt. Sie kennen keine geschlossenen Räume, sind nicht auf Menschen und Kinder sozialisiert, auch viele Umweltreize wie Bahn, vielbefahrene Strassen oder das Leben in der Stadt sind unbekannt. Werden die Tiere dann unvorbereitet damit konfrontiert, sind Verhaltensauffälligkeiten und andere Probleme vorprogrammiert.
Oftmals kommen die Tiere auch mit Krankheiten im Gepäck, welche vielleicht zum Zeitpunkt der Einreise noch gar nicht offensichtlich, geschweige denn bekannt sind, die aber durch den Transportstress aktiviert und klinisch zum Tragen kommen. Die neuen HalterInnen müssen als erstes zum Tierarzt, es folgen kostspielige Abklärungen und im besten Fall eine langwierige Therapie. Es kann aber auch vorkommen, dass die Tiere unheilbar krank und nicht nur psychisch, sondern auch physisch eine Herausforderung für die neuen BesitzerInnen darstellen.
Wir bei der SUST haben uns ganz bewusst gegen den Import von Strassentieren entschieden. Uns ist vielmehr ein Anliegen, den Tieren nachhaltig vor Ort ein besseres Leben zu ermöglichen. Durch unsere dabei angewendeten vier Pfeiler bilden wir das Fundament für guten Tierschutz. Denn nur wo SUST draufsteht, ist auch SUST drin – unsere Werte, unsere Expertise, unser Herzblut.
Tierschutz in der Europäischen Union
«Im Herzen des europäischen Kontinents gelegen, pflegt die Schweiz einen intensiven politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit der Europäischen Union (EU) und ihren Mitgliedstaaten»: Das schreibt das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA auf seiner Webseite. Die Zusammenarbeit mit der EU beschäftigt seit Jahren die schweizerische Politik. Unabhängig davon, ob die Schweiz der EU betritt oder nicht, gilt schon heute: Die Europäische Union (EU) und die Schweiz sind wirtschaftlich sehr eng miteinander verbunden.
Doch wie steht es eigentlich mit dem Tierschutz in der EU? Gar nicht so schlecht! «Die Europäische Union gilt als Vorreiter in Sachen Tierschutz und verfügt über einige der besten Tierschutzstandards auf der ganzen Welt», versichert das EU-Parlament nicht unbescheiden.
Im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, erstmals abgeschlossen bereits im Jahr 1957, heisst es: «Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Binnenmarkt, Forschung, technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung».
Bereits Mitte der 70er-Jahre unterzeichneten die damaligen Mitglieder des Europarates ein europäisches Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen. Darin steht: «Jedes Tier muss unter Berücksichtigung seiner Art und seiner Entwicklungs-, Anpassungs- und Domestikationsstufe entsprechend seinen physiologischen und ethologischen Bedürfnissen nach feststehenden Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen untergebracht, ernährt und gepflegt werden».
Im Jahr 1987 folgte ein europäisches Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren, das auch die Schweiz unterzeichnet hat. 2004 erliess der Europarat eine Verordnung über den Schutz von Tieren beim Transport. In einer weiteren Richtlinie vom 22. September 2010 zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere steht das Bekenntnis: «Das Wohlergehen von Tieren ist ein Wert der Union». Am guten Willen fehlt es der EU also nicht!
Liebe TierfreundInnen
Auch im Tierschutz scheint die Zeit zu fliegen: Eben noch führten wir unsere letzten Einsätze durch und schon stehen wir wieder vor der Planung des neuen Tierschutzjahres. Auch 2024 stehen wieder viele Tierschutzmissionen, das Leiten der 7 SUST-Tierwaisenhospitäler sowie die Unterstützung unserer Schweizer Partner-Tierheime an.
Unsere Leistungen des Jahres 2023 haben wir in diesem Jahresbericht zusammengefasst und wir sind alle stolz darauf, ihn Ihnen präsentieren können. Es ist unglaublich, was wir auch in diesem Jahr wieder für Tiere in Not erreichen konnten.
Dies alles war und ist möglich, dank Ihrer Unterstützung – und dafür danken wir Ihnen von Herzen.
Sehr geehrte Gönnerinnen und Gönner,
ich möchte Ihnen meinen tiefsten Dank aussprechen. Ihre Grosszügigkeit und Unterstützung ermöglichen es uns, in Bereichen tätig zu sein, die ohne Sie nicht denkbar wären. In einer Welt, die schnell dazu neigt, vergangene Krisen zu vergessen oder zu verdrängen, erinnern uns die anhaltenden Leiden von Menschen und Tieren daran, wie wichtig unsere gemeinsame Arbeit ist.
Die Auswirkungen des Krieges und seine Folgen sind weitreichend und spürbar, besonders für die zurückgebliebenen Haus-, Heim-, Nutz- und Strassentiere in der Ukraine. Dank Ihrer Hilfe können wir in diesen schwierigen Zeiten eine langfristige Unterstützung bieten. Durch den Wiederaufbau von Partnertierheimen und die Finanzierung von Futterlieferungen für zahlreiche ukrainische Tierschutzorganisationen tragen wir weiterhin gemeinsam dazu bei, das Leid zu mindern.
Aber auch in der Schweiz wird oft übersehen, dass sowohl Tiere als auch Menschen dringend unsere Unterstützung benötigen. Ein Bereich, in dem Ihr Beitrag unverzichtbar ist, betrifft die Sozialarbeit der SUST für Tiere. Viele armutsbetroffene Menschen in der Schweiz, die ihr Tier als einzigen Partner an ihrer Seite haben, stehen vor grossen Herausforderungen. Durch Ihre Hilfe können wir diesen Menschen und ihren Tieren beistehen, indem wir tierärztliche Versorgung, Behandlungen gegen Parasiten und Kastrationen zur Vermeidung unerwünschten Nachwuchses finanzieren. Dieses Engagement spricht ein Problem an, das in unserer Gesellschaft zu wenig Beachtung findet und zeigt einmal mehr, wie essenziell Ihre Unterstützung ist.
Diese zwei Beispiele verdeutlichen, wie Ihr Engagement und Ihre Spenden es uns ermöglichen, kontinuierlich einen bedeutenden Unterschied im Leben zahlreicher Tiere und Menschen zu bewirken. Für all dies möchten ich Ihnen von ganzem Herzen danken. Ihr Vertrauen in unsere Arbeit ehrt mich und motiviert uns täglich, unseren Einsatz fortzusetzen.
Mit aufrichtigem Dank und den besten Wünschen,
Ihr Philippe Kayasseh
Stiftungsratspräsident