Tierwaisenhospital in Peru

Eine zweite Chance im Amazonas für Kapuzineräffchen

Im peruanischen Regenwald versorgt eine Dschungel-Klinik verwaiste und beschlagnahmte Wildtiere. Die SUST hat die Klinik finanziert und trägt seit Dezember 2016 die Kosten der Behandlungen.

Das Projekt

Schutz und Rettung für gewilderte Wildtiere

Esperanza Verde ist ein Schutzprojekt im peruanischen Dschungel, das gegen den Schwarzhandel mit Wildtieren arbeitet und den Natur- und Tierschutz vor Ort stärkt. Zwei holländische Animal-Manager starteten es 2010 mit dem Kauf von 58 Hektar Urwald. Dort werden Wildtiere in einer möglichst unberührten und geschützten Umgebung wieder ausgewildert.

Nicht jedes Tier kann zurück in die Freiheit, darum braucht es vor Ort eine Klinik. Im Frühjahr 2016 ging die von der SUST finanzierte Dschungel-Klinik in Betrieb, am 1. Dezember 2016 wurde sie zum SUST-Tierwaisenhospital. Die Fachleute von Esperanza Verde ziehen hier verwaiste Jungtiere gewilderter Wildtiere auf und versorgen Tiere, die Behörden aus dem Tierschmuggel beschlagnahmt haben oder die verletzt auf die Station kamen.

Steckbrief

Land
Peru
Ort
Projekt Esperanza Verde im Regenwald
SUST-Tierwaisenhospital seit
1. Dezember 2016
Patienten
verwaiste Jungtiere, beschlagnahmte und verletzte Wildtiere
Schutzgebiet
rund 180 Hektar
Die SUST bezahlt
Tierarzt, Medikamente, Operationen, Therapien, Futter und Pflege während der Hospitalisierung
Zwei junge Kapuzineraffen sitzen auf einem Ast in einem Gehege
Zurück in die Freiheit

Auswildern braucht Zeit

Haben die Tiere die Klinik gesund verlassen, entscheiden die Fachleute aufgrund jahrelanger Erfahrung, ob, wann und wie sie in die Natur zurückkehren. Einfach ist das selten: Nach der langen Zeit in Menschenobhut haben viele Tiere vergessen, wie man sich in Freiheit verhält, und manche suchen gezielt die Nähe des Menschen.

Dafür ist das Schutzgebiet wichtig, das inzwischen auf rund 180 Hektar angewachsen ist. Hier gewöhnen sich die Tiere langsam an die neue Umgebung, und viele finden darin ein neues Zuhause.

Berichte

Aus der Dschungel-Klinik in Peru

Hier erzählt die SUST von Kapuzineräffchen, Capybaras und anderen Wildtieren, die in Bello Horizonte versorgt wurden.

Gemeinsam möglich gemacht: Danke für das Gehege für die Kapuzinerli!

Hilfe für Perus Kapuzineräffchen!

1’559 gerettete Tiere – ein starkes Zeichen für Tierschutz im Amazonasgebiet

Crowdfunding für ein neues Gehege für die Kapuzineräffchen

Ohne Familie – aber nicht allein

Update zu Anora, Shana & Kalu

Hilfe, die ankommt

Damit Wildtiere in Peru versorgt werden können

Die Behandlungen in den Tierwaisenhospitälern sind kostenlos, weil Spenderinnen und Spender sie bezahlen. Die SUST arbeitet ausschliesslich mit Spenden und Legaten, Geld der öffentlichen Hand erhält sie nicht.

Ein schwarz-weisser Welpe liegt in einer Kartonschachtel

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Zum Beispiel: Mit CHF 20 wird in Ägypten eine Katze kastriert und medizinisch versorgt.

Zum Beispiel: Mit CHF 50 füllen Sie fünf Futternäpfe für Tiere in Not.

Zum Beispiel: Mit CHF 150 werden in Rumänien sechs Katzen kastriert und medizinisch versorgt.

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Zum Beispiel: Mit CHF 10 im Monat füllen Sie jeden Monat einen Futternapf für Tiere in Not.

Zum Beispiel: Mit CHF 25 im Monat wird jeden Monat eine Katze in Rumänien kastriert und medizinisch versorgt.

Zum Beispiel: Mit CHF 50 im Monat kommen in einem Jahr 30 Kastrationen in Ägypten zusammen.

Den Monatsbetrag wählen Sie im nächsten Schritt selbst, ab CHF 5.

Sie können die monatliche Spende jederzeit mit einem Monat Frist beenden.

Für einzelne Geräte der Hospitäler, etwa Inkubatoren oder Narkoseboxen, laufen immer wieder Crowdfundings. Dort sehen Sie, was gerade fehlt.

Lieber gebührenfrei? Spendenkonto IBAN CH87 0900 0000 8466 6666 9 (PostFinance), Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz, 8488 Turbenthal. Die Stiftung ist von den Steuern befreit; Spenden ab CHF 100 verdanken wir mit einem persönlichen Schreiben.

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