Hilfe für Tiere von armutsbetroffenen Menschen
Viele armutsbetroffene Menschen haben als einzigen Partner ein Tier an ihrer Seite. Den Unterhalt und erst recht die tierärztliche Versorgung können sie sich aber kaum leisten.
Darüber spricht in der Schweiz kaum jemand. Krankheiten bleiben unbehandelt, Parasiten werden nicht bekämpft, und weil das Geld für die Kastration fehlt, kommt unerwünschter Nachwuchs zur Welt. Viele dieser Probleme liessen sich früh lösen, doch oft finden die Betroffenen keinen Zugang zu einer Tierarztpraxis: weil das Geld fehlt oder weil sie als Suchtkranke ungern gesehen sind. Dann leiden die Tiere still, über Monate oder Jahre.
Hier setzt die SUST an. Im Jahr 2025 haben die SUST-TierärztInnen an sechs Standorten 22 Sprechstunden durchgeführt und dabei 478 Tiere behandelt.