Ein Strassenhund am Rand einer Strasse
Medienmitteilung

Futter statt Böller

6. Juli 2026 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Symbolbild

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz ruft zum tierfreundlichen 1. August auf

Am 1. August wird in der Schweiz gefeiert – vielerorts mit Feuerwerk. Jahr für Jahr werden dabei grosse Geldbeträge im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft geschossen. Was für viele Menschen ein kurzer Moment der Freude ist, bedeutet für unzählige Tiere massiven Stress, Angst und Panik. Gleichzeitig kämpfen zahlreiche Tierheime, Tierschutzorganisationen und auch private TierhalterInnen in der Schweiz darum, ihre Tiere ausreichend ernähren zu können.

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) ruft deshalb zum Nationalfeiertag zu einer einfachen, aber wirkungsvollen Geste auf: Futter statt Böller.

Wer auf Feuerwerk verzichtet und stattdessen Tierfutter spendet, hilft direkt dort, wo die Not gross ist. Denn während Feuerwerk nach wenigen Sekunden verpufft, füllt eine Futterspende Näpfe, entlastet Tierheime und unterstützt Menschen, die trotz finanzieller Schwierigkeiten alles daransetzen, ihre Tiere gut zu versorgen.

Viele Tonnen Futter für Tiere in Not

Die SUST unterstützt jedes Jahr zahlreiche Tierheime, Tiertafeln und Tierschutzorganisationen in der Schweiz mit vielen Tonnen Futter. Diese Hilfe ist für viele Einrichtungen und TierhalterInnen von grosser Bedeutung: Steigende Kosten, hohe Tierzahlen und knappe Ressourcen bringen immer mehr Menschen und Organisationen an ihre Grenzen.

«Eine Futterspende ist eine direkte, sinnvolle und nachhaltige Form der Hilfe», sagt Susy Utzinger. «Sie kommt dort an, wo sie dringend gebraucht wird – bei Tieren, deren Versorgung ohne Unterstützung nicht selbstverständlich ist.»

Feuerwerk belastet Tiere zusätzlich

Für viele Haus-, Wild- und Nutztiere ist der 1. August keine Feier, sondern eine Belastungsprobe. Die lauten Knalle, Lichtblitze und der Brandgeruch können Angstzustände, Fluchtverhalten und Verletzungen auslösen. Hunde und Katzen geraten in Panik, Wildtiere werden aus ihren Rückzugsorten aufgeschreckt, Nutztiere können sich in Stallungen oder auf Weiden verletzen.

Ein Verzicht auf Feuerwerk ist deshalb nicht nur ein Zeichen der Rücksichtnahme, sondern auch ein aktiver Beitrag zum Tierschutz.

Aufruf an die Bevölkerung

Die SUST lädt die Bevölkerung ein, den Nationalfeiertag in diesem Jahr bewusst tierfreundlich zu feiern:

Verzichten Sie auf Feuerwerk, und spenden Sie stattdessen Futter.

Geeignet sind originalverpackte, ungeöffnete Futtermittel für Hunde, Katzen und Kleintiere. Jede Futterspende hilft, Tierheime und Tiertafeln zu entlasten und Tiere in Not zuverlässig zu versorgen.

So wird aus einem kurzen Knall ein nachhaltiger Beitrag: für volle Näpfe, weniger Angst und gelebten Tierschutz.
Weitere Informationen und Abgabemöglichkeiten:

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Tösstalstrasse 13a
8488 Turbenthal
susyutzinger.ch

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  • Warum setzt die SUST am 1. August auf die Aktion «Futter statt Böller»?

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  • Wem helfen Futterspenden konkret?

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  • Warum leiden so viele Tiere unter Feuerwerk?

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  • Wie kann die Bevölkerung mit wenig Aufwand viel bewirken?

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Über die Stiftung

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.

Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.

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Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.

Kleiner Hund auf den Händen einer Betreuerin

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