Die Schweiz entscheidet über die Feuerwerksinitative. Stark betroffen sind Tiere, aber mitreden können Sie nicht. Deshalb haben wir sie gefragt, wie sie entscheiden würden. Unser Fazit: Ja!
Die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» will den Verkauf und das Abbrennen von lautem Feuerwerk in der ganzen Schweiz verbieten. Für grosse Anlässe von überregionaler Bedeutung können die Kantone weiterhin Feuerwerke bewilligen. Bundesrat und Parlament empfehlen ein Nein.
Wir erleben jedes Jahr rund um den 1. August und Silvester, wie Hunde entlaufen, Katzen sich tagelang verkriechen, Pferde, Kühe und Schafe sich im Stall oder auf der Weide verletzen und Wildtiere aus ihren Verstecken aufgeschreckt werden. Unsere Tipps helfen TierhalterInnen, diese Nächte zu überstehen. Wirklich schützen lassen sich die Tiere aber nur mit weniger Knallerei. Darum sagt die SUST Ja.
16 Tiere erzählen, warum sie am 29. November Ja stimmen würden und was ihnen am 1. August und an Silvester hilft. Tippen Sie ein Tier an.
So erleben viele Tiere ein Feuerwerk.Hier genügt ein Klick, und es ist vorbei. Am 1. August und an Silvester knallt es oft schon Tage vorher und bis tief in die Nacht, und die Tiere brauchen lange, bis sie sich wieder hervorwagen.
Die Tipps in den Fenstern gelten auch nach der Abstimmung, an jedem 1. August und an jedem Silvester.
Flyer verteilen können die Tiere nicht. Schicken Sie diese Seite an Familie, FreundInnen und Bekannte, damit möglichst viele Menschen die Tiere vor dem 29. November hören.
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Legen Sie unseren Rahmen über Ihr eigenes Foto und setzen Sie es bis zum 29. November als Profilbild. Ihr Foto bleibt auf Ihrem Gerät, es wird nirgends hochgeladen.
Danach auf Facebook: Profil › Profilbild aktualisieren › Foto hochladen. Funktioniert genauso auf Instagram, WhatsApp und LinkedIn.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil ich jeden Knall viel lauter höre als Sie und nicht weiss, dass er gleich vorbei ist.
Mein Gehör ist um ein Vielfaches feiner als Ihres. Wenn es kracht, will ich nur noch weg. Viele von uns reissen sich los, rennen kopflos davon und finden den Heimweg nicht mehr. Das beginnt nicht erst am Feiertag selbst, sondern schon Tage vorher, wenn die ersten Knaller gezündet werden.
So helfen Sie mir: Führen Sie mich an diesen Tagen auch tagsüber an der Leine, mit einem gut sitzenden Geschirr. Schliessen Sie Fenster und Läden, lassen Sie Radio oder Fernseher etwas lauter laufen, und bleiben Sie bei mir. Ohrstöpsel sind für mich gefährlich.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil verirrte Raketen auch auf Weiden, Scheunen und Heustöcke fallen.
Auf Bauernhöfen sind schon Raketen zwischen uns Tieren, im Heu und auf dem Dach gelandet. Fängt etwas Feuer, brennen mein Futter und mein Stall. Und aus dem Stall kann ich nicht weg, wenn es draussen stundenlang knallt.
So helfen Sie mir: Zünden Sie nichts in der Nähe von Weiden, Ställen und Scheunen. Wer Tiere im Stall hat, schaut in der Nacht am besten ein paarmal nach ihnen.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil mich jede Flucht in der Winternacht Kraft kostet, die mir bis zum Frühling fehlt.
Im Winter spare ich Energie, wo ich nur kann, und bewege mich wenig. Ein Feuerwerk scheucht mich aus meinem Versteck, und ich flüchte Hals über Kopf, über Strassen und in Zäune. Die Reserven, die ich dabei verbrauche, kann ich in der kalten Jahreszeit kaum ersetzen.
So helfen Sie mir: Zünden Sie kein Feuerwerk am Waldrand, in der Nähe von Hecken und auf offenen Feldern.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil mich ein einziger Abend für Tage aus der Bahn werfen kann.
Wenn es knallt, suche ich mir das engste Versteck, das ich finden kann, und manche von uns kommen tagelang nicht mehr heraus. Andere rennen davon, über Strassen, in fremde Keller und Garagen, aus denen sie allein nicht mehr herausfinden.
So helfen Sie mir: Holen Sie mich als Freigängerin schon am Morgen ins Haus und lassen Sie mich bis nach dem Feiertag drin. Ein Mikrochip hilft, dass ich zu Ihnen zurückfinde, falls ich doch entwische.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil ich in Panik einfach losrenne, ganz gleich, was mir im Weg steht.
Als Fluchttier bin ich stark und schnell, und genau das wird mir zum Verhängnis: Erschrocken renne ich durch Zäune oder verletze mich in der Box. Auch die Aufregung selbst kann mir gefährlich werden, denn Stress gehört zu den Auslösern einer Kolik.
So helfen Sie mir: Kontrollieren Sie Zäune und Stall vorher, lassen Sie mich in vertrauter Umgebung bei meinen Artgenossen, und schauen Sie in der Nacht nach mir.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil ich sogar eine Maus unter dem Schnee höre.
Bei meinem feinen Gehör trifft mich ein Knall wie ein Schlag. Ich verlasse meinen Bau und verliere die Orientierung. Um den Jahreswechsel bin ich ohnehin viel unterwegs, weil Paarungszeit ist, und aufgeschreckt renne ich auch über Strassen.
So helfen Sie mir: Feiern Sie leise. Bengalhölzer und Vulkane bleiben auch mit der Initiative erlaubt, ebenso bewilligte Feuerwerke an grossen Anlässen.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil für mich jeder Knall nach Lebensgefahr klingt.
Ich bin ein Fluchttier. Mein Körper reagiert auf einen lauten Knall, als stünde ein Raubtier vor mir: Das Herz rast, und ich suche verzweifelt nach einem Ausweg. Im Aussengehege gibt es keinen, und der Schreck kann so gross sein, dass ich in einen Schockzustand falle.
So helfen Sie mir: Holen Sie mein Gehege für die Nacht ins Haus oder in einen ruhigen Raum, oder decken Sie es gut ab. Ein Häuschen zum Verkriechen und genug Heu helfen mir, ruhiger zu bleiben.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil eine erschrockene Herde nicht mehr zu bremsen ist.
Wir Schafe sind Herdentiere. Erschrickt eines, rennt die ganze Herde los, oft in eine Ecke der Weide. Dort drängen wir uns so eng zusammen, dass Tiere zu Boden gehen und sich verletzen, oder wir brechen durch den Zaun.
So helfen Sie mir: Bringen Sie Ihre Herde vor der Nacht in den Stall oder auf eine vertraute, gut eingezäunte Weide. Und feiern Sie nicht neben einer Weide.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil ich bei Gefahr nicht fliehe, sondern mich einrolle.
Von November bis März halte ich Winterschlaf, gut versteckt unter Laub und in Asthaufen. Wecken mich Knall und Erschütterung, verbrauche ich Fettreserven, die ich bis zum Frühling dringend brauche. Und am 1. August, mitten im Sommer, bleibe ich eingerollt liegen, auch wenn neben mir Funken in die Hecke fallen.
So helfen Sie mir: Zünden Sie nichts in der Nähe von Laub- und Asthaufen, Hecken und Holzbeigen.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil ich in der Dunkelheit vor lauter Schreck gegen die Gitterstäbe flattere.
Ein Knall in der Nacht reisst mich aus dem Schlaf, und weil ich im Dunkeln kaum etwas sehe, flattere ich in Panik los. Dabei stosse ich mich an Gitter und Stangen, und die Lichtblitze vor dem Fenster machen alles noch schlimmer.
So helfen Sie mir: Stellen Sie meinen Käfig weg vom Fenster, ziehen Sie die Vorhänge zu, und lassen Sie in der Nacht ein kleines Licht brennen, damit ich mich orientieren kann.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil wir uns in Panik gegenseitig erdrücken.
Nachts sitzen wir dicht beieinander auf der Stange. Knallt es, flattern alle gleichzeitig auf und drängen sich in eine Ecke des Stalls. Wer zuunterst liegt, bekommt keine Luft mehr. Und nach einer solchen Nacht legen wir oft eine Weile weniger Eier.
So helfen Sie mir: Schliessen Sie den Stall gut, decken Sie die Fenster ab, damit die Blitze nicht hereinleuchten, und lassen Sie ein schwaches Licht brennen.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil wir mitten in der Winternacht aufgeschreckt in die Dunkelheit fliegen.
Viele Wasservögel verbringen den Winter auf Schweizer Seen und Flüssen und brauchen jedes bisschen Kraft, um durch die kalte Zeit zu kommen. Knallt es, steigen wir hoch auf und fliegen weit weg. Laut BirdLife Schweiz reichen die Folgen bis in die nächste Brutzeit.
So helfen Sie mir: Zünden Sie kein Feuerwerk an Seeufern, Flüssen und Weihern.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil ich neugierig bin und auch fresse, was nach der Feier liegen bleibt.
Ich knabbere an allem, was mir unterkommt. Nach dem 1. August und nach Silvester liegt auf Wiesen und Weiden vieles herum, das nicht in einen Ziegenmagen gehört: Raketenstäbe, Kartonhülsen, Plastikkappen. Laut dem Initiativkomitee kommen in der Schweiz jedes Jahr rund 1300 Tonnen Feuerwerksabfall zusammen.
So helfen Sie mir: Nehmen Sie nach dem Feiern alles wieder mit, auch von Wiesen und Feldern, und zünden Sie nicht in der Nähe von Weiden.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil ein Feuerwerk unsere Familie auseinanderreisst.
Wir leben in Familienverbänden, den Rotten, angeführt von einer erfahrenen Bache. Knallt es, flieht jedes Tier in eine andere Richtung, die Jungen bleiben zurück, und manche von uns geraten auf Strassen und in Siedlungen.
So helfen Sie mir: Halten Sie Abstand zu Waldrändern und Feldern, wenn Sie feiern.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil ich mich in der Nacht auf meine Ohren verlasse.
Ich jage in der Dunkelheit und finde eine Maus allein mit meinem Gehör. Ein Feuerwerk übertönt alles, was ich hören muss, und die Lichtblitze blenden mich. Ich fliege auf, verliere die Orientierung und verbrauche Energie, die mir in einer kalten Winternacht fehlt.
So helfen Sie mir: Feiern Sie ohne Knall. Scheunen, Dachstöcke und alte Bäume sind meine Tagesverstecke, dort ist Ruhe besonders wichtig.
Ich würde Ja stimmen, wenn ich könnte, weil mich jedes Aufwachen aus dem Winterschlaf viel Kraft kostet.
Den Winter verschlafe ich in Dachstöcken, Mauerritzen und Baumhöhlen. Werde ich geweckt, verbrenne ich in kurzer Zeit einen grossen Teil der Fettreserven, die bis zum Frühling reichen müssen. Und am 1. August sind unsere Jungen erst wenige Wochen alt und lernen noch, selbst zu jagen.
So helfen Sie mir: Zünden Sie nichts unter Dachvorsprüngen, an alten Gemäuern und in Parks mit alten Bäumen.
Menschen, die mit Tieren leben und arbeiten, erzählen, warum sie am 29. November Ja stimmen.
Ich stimme Ja, weil ich seit Jahrzehnten erlebe, was die Knallerei bei Tieren anrichtet. Unsere Tipps lindern die Angst, verhindern kann sie nur weniger Lärm.
Susy UtzingerGeschäftsführerin und Gründerin der SUST
Ich stimme Ja, weil Tiere nicht wissen, dass es nur ein Fest ist. Für sie ist jeder Knall eine Gefahr, und davor können wir sie schützen.
Benjamin AltorferGeschäftsführer der SUST
Corinne FranaProgrammleitung CH und International
Erzählen Sie in ein, zwei Sätzen, warum Ihnen die Tiere am Herzen liegen. Wir lesen jede Stimme, bevor sie hier erscheint.
Noch hängt hier keine Stimme
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Wir lesen sie und schalten sie in den nächsten Tagen frei. Sobald sie online ist, bekommen Sie eine kurze E-Mail.
Bitte prüfen Sie Ihre Angaben: ein Satz von 10 bis 300 Zeichen ohne Links, Ihr Name und eine gültige E-Mail-Adresse. Klappt es wieder nicht, schreiben Sie uns an info@susyutzinger.ch.
Berichte und Medienmitteilungen der SUST zum Feuerwerk, dazu die Artikel und Sendungen, in denen die Medien darüber berichtet haben.
Jedes Jahr leiden zahllose Wild-, Nutz- und Haustiere unter der Knallerei rund um den Nationalfeiertag.
Zur MitteilungDie Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz ruft zum tierfreundlichen 1. August auf
Zur MitteilungFrühere Jahre
Erschienen in schweizerbauer.ch / Schweizer Bauer Online
Zum ArtikelErschienen in neo1.ch / neo1 - Mein Radio
Zum ArtikelErschienen in Neue Zürcher Zeitung
Zum ArtikelErschienen in watson.ch / Watson
Zum ArtikelErschienen in Höfner Volksblatt
Zum ArtikelErschienen in nzz.ch / Neue Zürcher Zeitung Online
Zum ArtikelErschienen in wipkinger-zeitung.ch / Wipkinger Zeitung Online
Zum ArtikelErschienen in zueriunterland24.ch
Zum ArtikelErschienen in Tele Top / Top News
Zum ArtikelErschienen in fricktal.info / Fricktal Info Online
Zum ArtikelWas für uns das laute und farbenprächtige Feiern des Jahreswechsels ist, bedeutet für viele Tiere der blanke Horror.
Zur MitteilungErschienen in watson.ch
Zum ArtikelErschienen in D'Region Emmental
Zum ArtikelErschienen in Meilener Anzeiger
Zum ArtikelErschienen in Winterthurer Zeitung
Zum ArtikelJedes Jahr leiden zahllose Wild-, Nutz- und Haustiere unter der Knallerei rund um den Nationalfeiertag.
Zur MitteilungAm meisten bewirkt Ihr Ja am 29. November. Bis dahin und an jedem Feiertag danach hilft auch Rücksicht im Kleinen.
Die Initiative ändert die Bundesverfassung. Sie braucht darum die Mehrheit der Stimmenden und der Kantone, und jedes Ja zählt.
Zur Initiative
Das SUST-Plakat «Bitte kein Feuerwerk!» erinnert Ihre Nachbarschaft daran, wer unter der Knallerei leidet. Sie bekommen es gratis.
Zum Plakat
Verzichten Sie auf Raketen und spenden Sie stattdessen Futter. Die SUST bringt es zu Tierheimen und Tiertafeln in der Schweiz.
Zur FutterhilfeOb Feiertag oder Alltag: Die SUST hilft Tieren in Not, in der Schweiz und im Ausland. Mit Ihrer Spende kommt diese Hilfe an.
Sicher bezahlen mit Karte, TWINT oder PostFinance.
Zum Beispiel: Mit CHF 20 wird in Ägypten eine Katze kastriert und medizinisch versorgt.
Zum Beispiel: Mit CHF 50 füllen Sie fünf Futternäpfe für Tiere in Not.
Zum Beispiel: Mit CHF 150 werden in Rumänien sechs Katzen kastriert und medizinisch versorgt.
Den Betrag wählen Sie im nächsten Schritt selbst.
Zum Beispiel: Mit CHF 10 im Monat füllen Sie jeden Monat einen Futternapf für Tiere in Not.
Zum Beispiel: Mit CHF 25 im Monat wird jeden Monat eine Katze in Rumänien kastriert und medizinisch versorgt.
Zum Beispiel: Mit CHF 50 im Monat kommen in einem Jahr 30 Kastrationen in Ägypten zusammen.
Den Monatsbetrag wählen Sie im nächsten Schritt selbst, ab CHF 5.
Sie können die monatliche Spende jederzeit mit einem Monat Frist beenden.
Lieber gebührenfrei? Spendenkonto IBAN CH87 0900 0000 8466 6666 9 (PostFinance), Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz, 8488 Turbenthal. Die Stiftung ist von den Steuern befreit; Spenden ab CHF 100 verdanken wir mit einem persönlichen Schreiben.
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