Nicht jedes Tiervideo ist so harmlos, wie es wirkt. Dieser Leitfaden ordnet Inhalte in vier Stufen ein, vom eindeutigen Tierleid bis zum fehlenden Respekt, und sagt, was Sie jeweils tun können.
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden alle einem Tier von Menschen zugefügten Schmerzen pauschal als Tierquälerei bezeichnet. Aus der rechtlichen Sicht fallen allerdings viel weniger Handlungen unter den Begriff der Tierquälerei, als man denkt.
Was das Gesetz als Tierquälerei ansieht, erklärt die Stiftung Tier im Recht (TIR). Alle Begriffe im Detail finden Sie im Lexikon Tierschutzrecht der TIR.
Der Schutz der Tierwürde bildet seit September 2008 ein ausdrückliches Grundprinzip der Tierschutzgesetzgebung. Im Schweizer Tierschutzgesetz (TSchG) heisst es dazu:
Die Würde des Tieres wird missachtet, wenn eine Belastung des Tieres nicht durch überwiegende Interessen gerechtfertigt werden kann. Als Belastung für das Tier gilt, wenn ihm Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Es darf nicht in Angst versetzt oder erniedrigt werden. Weiter gilt als Missachtung der Tierwürde, wenn tiefgreifend in das Erscheinungsbild oder die Fähigkeiten des Tieres eingegriffen oder es übermässig instrumentalisiert wird (Art. 3 Bst. a TSchG).
Der nachfolgende Leitfaden zur Erkennung von Tierleid-Formen wurde von der Welttierschutzgesellschaft (WTG e.V.) im Rahmen ihrer Kampagne «Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken» für Deutschland erarbeitet. Die SUST hat ihn für die Schweiz eingeordnet und ergänzt.
Vollständige und bebilderte Originalversion der WTG (nach geltendem deutschem Recht)
Reagieren Sie nicht auf Tierleid-Inhalte und teilen Sie sie nicht weiter. Jede Reaktion verschafft ihnen mehr Reichweite. Melden Sie sie stattdessen.
Vom eindeutigen Tierleid bis zum respektlosen Umgang: Je nach Stufe ist eine andere Reaktion richtig.
Inhalte mit eindeutigem Tierleid, die durch keinen Kontext zu relativieren wären.
Was tun? Nicht reagieren, konsequent melden.
Inhalte, in denen es sich um Tierleid handeln könnte, was wegen fehlendem Kontext aber nicht eindeutig zu erkennen ist.
Was tun? Nach dem Kontext fragen, ohne Antwort melden.
Inhalte, die kein Tierleid im engeren Sinn zeigen, aus Tierschutzsicht aber bedenklich sind.
Was tun? Die Person darauf hinweisen, nicht weiterverbreiten, melden.
Vier Fragen, die sich alle stellen sollten, bevor sie Inhalte mit Tieren erstellen oder teilen.
Was tun? Im Zweifel nicht posten und nicht teilen.
Inhalte mit eindeutigem Tierleid, die durch keinen Kontext zu relativieren wären.
Tierleid ist, wenn die Würde des Tieres missachtet wird und eine Belastung des Tieres nicht durch überwiegende Interessen gerechtfertigt werden kann. Als Belastung für das Tier gilt, wenn ihm Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Es darf nicht in Angst versetzt oder erniedrigt werden. Weiter gilt als Missachtung der Tierwürde, wenn tiefgreifend in das Erscheinungsbild oder die Fähigkeiten des Tieres eingegriffen oder es übermässig instrumentalisiert wird (Art. 3 Bst. a TSchG).
2 Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.
1 Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer vorsätzlich:
a. ein Tier misshandelt, vernachlässigt, es unnötig überanstrengt oder dessen Würde in anderer Weise missachtet;
b. Tiere auf qualvolle Art oder aus Mutwillen tötet;
c. Kämpfe zwischen oder mit Tieren veranstaltet, bei denen Tiere gequält oder getötet werden;
d. bei der Durchführung von Versuchen einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt oder es in Angst versetzt, soweit dies nicht für den verfolgten Zweck unvermeidlich ist;
e. ein im Haus oder im Betrieb gehaltenes Tier aussetzt oder zurücklässt in der Absicht, sich seiner zu entledigen.
Beispielsweise wenn:
Beispielsweise:
Inszenierte Tier-Rettungen, in denen Tiere absichtlich in eine missliche Lage gebracht werden: Solche Inhalte heissen z. B. «Mann rettet Welpen vor Python» oder «Tierschützer befreit Reh». Tiere werden absichtlich in gefährliche Situationen gebracht oder manchmal sogar absichtlich verletzt, damit vorgegaukelt werden kann, «die Retter» würden die Tiere aus der Situation befreien oder ihnen bei Verletzungen helfen. Oft handelt es sich dabei um Jungtiere (Makakenbabys, Kätzchen, Welpen), die ihren Müttern oder Rudeln entrissen wurden, da sie ein leichtes Ziel sind.
Das Erkennen von Inszenierungen ist nicht einfach. Bei solchen Inhalten tauchen jedoch selbst bei ungeschulten BetrachterInnen oft folgende Fragen auf:
Beim SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» gibt es dazu einen informativen Beitrag.
Obwohl meist nur ein kleiner Teil der Sequenzen eines Videos eindeutiges Tierleid darstellt, sollten laut WTG diese auch zwingend in Gänze betrachtet werden, würden solche Inhalte «versteckt» als Teil einer Zusammenstellung von Aufnahmen auftauchen, z. B. in Stitches (eine Remix-Funktion zum Weiterverbreiten von Reels), wie etwa:
Durch die unkritische Darstellung von überzüchteten Tieren wird laut Leitfaden der Welttierschutzgesellschaft Tierleid massgeblich normalisiert; das fördert die Qualzucht als Trend. Beispiele sind Hunde, die durch Rückzüchtung der Schnauze unter schweren Problemen bei der Atmung leiden, oder Katzen, die aufgrund der Kurzköpfigkeit (Brachyzephalie) oder Kleinwüchsigkeit lebenslang leiden oder gar daran sterben.
Ebenso weist die WTG Hybridtiere wie Wolfshunde, Savannah- und Bengalkatzen der ersten Generation entsprechend als Problem aus (DE). In der Schweiz gelten Savannah, Bengal, Safari, Chausie und Caracal bis zur 2. Generation und Wolfshybriden bis zur 3. Generation als Qualzucht. Ausführliche Informationen in der Fachinformation des BLV zu Wildtierhybriden (PDF).
Es handelt sich auch um Qualzuchten, wenn die Tiere extrem gross- oder kleingezüchtet worden sind, z. B. Teacup-Hunde und Munchkin-Katzen. Verkaufsangebote solcher Qualzuchten sind laut WTG Darstellungen eindeutigen Tierleids.
Lesenswert ist die Kolumne «Vorsicht bei Qualzuchten» der Stiftung Tier im Recht (PDF).
Tierfreundinnen und Tierfreunde sollten keine «Reactions» auf Inhalte eindeutigen Tierleids – schweres Tierleid, das kein Kontext relativieren könnte – zeigen und diese stattdessen konsequent melden.
Inhalte, in denen es sich um Tierleid handeln könnte, dies jedoch wegen fehlendem Kontext nicht eindeutig zu erkennen ist.
Fälle von «Tierleidverdacht» können auf eindeutiges Tierleid hindeuten, sind ohne Kontext jedoch nicht einzuordnen. Sie zeigen also nicht eindeutig, dass ein Straftatbestand gemäss Tierschutzgesetz gegeben ist (zum Beispiel, wenn das in Art. 3 Bst. a TSchG genannte «überwiegende Interesse» gerechtfertigt werden kann).
Um dies zu beurteilen, braucht es Fachwissen (wie z. B. über die individuelle Körpersprache des Tieres); zudem ist der Kontext und eine genaue Definition zum Verhältnis zwischen Tier und Mensch dafür zwingend notwendig. In den folgenden Beispielen ist dieses Wissen nicht ausreichend. Ein Leiden des dargestellten Tieres ist möglich oder wahrscheinlich, aber nicht eindeutig nachweisbar.
Aufnahmen, in denen Menschen engen Kontakt zu Wildtieren pflegen, der Ort oder der Grund für die Nähe aber unklar bleiben. Wichtig wäre hier eine klare Beschreibung (Kontext), um die Situation beurteilen zu können: Es ist durchaus möglich, dass in Wildtierstationen gerettete Wildtiere aufgepäppelt und im Rahmen notwendiger tiermedizinischer Behandlung gebadet werden müssen. Solche Darstellungen werden aber auch oft inszeniert und stellen kein «überwiegendes Interesse» dar. Es ist nicht erkennbar, ob es sich um Wildtiere handelt, die illegal für die Haustierhaltung oder sogar konkret für den Selfietourismus gewildert wurden. Nur wenn die Hintergründe solcher Beiträge eindeutig aufgezeigt werden, können sie eingeordnet werden.
Wenn Tiere für Aufnahmen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden, kann das auf Tierleid hindeuten. Wenn das Tier leidet, ist dies oft nur mit geschultem Blick am Verhalten des Tieres erkennbar.
Dem Handel von Tieren auf Profilen oder in Gruppen auf einer Plattform stehen wir kritisch gegenüber. Oft kann hier leider nur der Verdacht auf Tierleid zugeordnet werden. Es gibt Indizien, die auf mangelndes Fachwissen oder kriminellen Welpenhandel hindeuten. Wenn die Anbieter viel zu junge oder mehr Tiere anbieten, als es für einen natürlichen Wurf üblich wäre, spräche das für eine Tierschutzwidrigkeit und für eindeutiges Tierleid.
Beiträge, in denen Tiere nicht artgerecht oder mutmasslich falsch ernährt werden (z. B. Dog vs. Avocado-Challenge oder wenn Tieren gewürztes Fleisch oder Schokolade gefüttert wird), sind oft nicht leicht einzuordnen. Eindeutiges Tierleid ist, wenn Art und Menge lebensbedrohliche Folgen haben können.
Bilder von Tieren, die in Mikrowellen und Waschmaschinen liegen, stellen oft zunächst kein Tierleid dar. Die Tiere können sich hier ihren neuen Lieblingsplatz gestaltet haben. Es ist hingegen eindeutig Tierleid, wenn das Tier offensichtlich eingesperrt wurde und deutlich gestresst ist oder wenn die Maschinen in Betrieb sind. Weitere Informationen dazu finden Sie in der kostenlosen SUST-Broschüre «Vorsicht Katzenfalle».
So sehr der Anblick von «tanzenden» Tieren befremdet, solche Bilder oder Videos zeigen häufig kein direktes Tierleid. Hier hängt vieles stark von den Umständen ab (arttypisches Verhalten, Anatomie, Training). Zeigen die Aufnahmen jedoch eindeutig, dass die Tiere mit Gewalt in diese Situationen gebracht oder trainiert wurden oder die Bewegungen nicht dem natürlichen Bewegungsapparat der Tiere entsprechen und Schäden und Leiden zur Folge haben könnten, handelt es sich um eindeutiges Tierleid.
Darstellungen von Animal Hoarding, wenn Tiere aus falscher Tierliebe oder aufgrund einer psychischen Krankheit regelrecht gesammelt werden. Wenn klar erkennbar ist, dass Bedürfnisse des einzelnen Individuums nicht erfüllt werden und ohne Kontext massives Tierleid durch Verwahrlosung gezeigt wird, ist dies als eindeutiges Tierleid einzuordnen. Wenn es sich um eine Momentaufnahme handelt, die erklärt wird, ist der Verdacht widerlegt – der Kontext ist also zwingend.
Durch Verkleidung massiv eingeschränkte Tiere oder Einschränkungen wie bei der «ScrunchieCat-Challenge», für die bei Katzen die Ohren mit Haarbändern zugebunden werden.
Darstellungen von aggressiven Hunden, die brutal behandelt oder fixiert werden, werden oft durch Notwehr legitimiert (diese ist nicht strafbar). Fälle, bei denen einem Hund die Schnauze verklebt wird, weil er gebellt hat, stellen jedoch eindeutiges Tierleid dar.
Verstörende Trends wie «Pony-Painting-Partys». Hier gibt es unterschiedliche Darstellungen. Oft sind nur Teile von Tieren zu sehen, und daher sind weder offensichtliche Stresssymptome erkennbar, noch ist eindeutig zu erkennen, ob «nur» Kreide oder Farben mit schädlichen Inhaltsstoffen verwendet wurden. In anderen Darstellungen werden vermeintlich «ruhige» Tiere angebunden und bei lauter Musik und unter kreischendem Gelächter unvorhersehbaren Berührungen von Fremden, die ihre Haare mit Farbe beschmieren, ausgesetzt. Selbst unter Sedierung – welche für solche Zwecke ebenfalls tierschutzwidrig wäre – zeigen Tiere subtile Stresssignale, die für Laien nicht leicht erkennbar sind und sogar von den VeranstalterInnen dieser Partys übersehen werden können, weil ihnen die Klicks wichtiger sind.
Eine abschliessende Zuordnung zu diesen Fällen lässt nur der Kontext – eine eindeutige Erklärung des Beitrags – zu. Wenn Sie es nicht einordnen können, entscheiden Sie sich im Zweifel für das Tier.
Mitglieder der SMACC (bei der die Welttierschutzgesellschaft auch Mitglied ist) fordern von Betreibern sozialer Plattformen deshalb, alle entsprechenden Inhalte genau zu prüfen. Bleibt der Kontext unklar und bleibt bei einem Beitrag ein Tierleidverdacht, sollten die Anbieter zur Ergänzung des Beitrags auffordern, damit eindeutiges Tierleid ausgeschlossen werden kann. Geschieht dies nicht, müssten die Inhalte entfernt werden.
TierfreundInnen sollten laut der WTG bei Tierleidverdachtsfällen – Inhalte, in denen es sich um Tierleid handeln könnte, dies aber ohne Kontext nicht abschliessend zu beurteilen ist – über die Nachrichtenfunktion nach weiteren Informationen und Hintergründen zur Aufnahme fragen. Weisen Sie darauf hin, dass der Kontext fehlt und Sie Tierleid vermuten. Erhalten Sie keine Reaktion, melden Sie bitte auch diese Inhalte konsequent.
Ein weiterer grosser Teil der Tierinhalte in sozialen Medien fällt in keine der zwei bisherigen Definitionen zur Darstellung von Tierleid, ist aber aus Tierschutzsicht durchaus bedenklich.
Fehlenden Respekt bezeichnet die Welttierschutzgesellschaft als Vorstufe zu Tierleid (oft verursacht durch mangelndes Wissen oder falsche Tierliebe). Viele Aufnahmen von Tieren, die sich über die sozialen Medien oft rasant und unreflektiert verbreiten, würden den respektlosen Umgang mit Tieren darstellen. Oft animierten solche Inhalte unbedacht zur Nachahmung.
Auch hier nennt die Welttierschutzgesellschaft Beispiele, z. B. von Inhalten, für die Tiere «inszeniert» oder instrumentalisiert werden: Tiere werden für die Darstellung trotz Unwohlsein, Angst oder Irritation in unnatürliche Situationen gebracht.
So nennt die Welttierschutzgesellschaft auch Beispiele respektlosen Verhaltens, in denen tote Tiere vermeintlich lustig inszeniert werden. Dass Inhalte dieser Art häufig überhaupt erst generiert werden, um «unterhaltsame» Inhalte zu gestalten und somit Reichweite zu erlangen, zeige sich an der häufigen Nutzung von Hashtags wie #trynottolaugh (deutsch: Versuche, nicht zu lachen) oder im Rahmen von Challenges, die andere zum Nachahmen animieren.
Zwar wird dabei kein vordergründiges Tierleid verursacht, der grössere Kontext jedoch beschönigt. Beispiel: Das durstige Eichhörnchen, welches um Wasser bettelt. Die Klimaerwärmung bringt mitunter Hitzewellen, die Wildtiere dazu treiben, ihre angeborene Scheu abzulegen. Wasserquellen für solche Tiere mit der nötigen Distanz anzubieten, ist überlebenswichtig. Keinesfalls jedoch sollten Wildtiere wie Haustiere gefüttert oder getränkt werden. Das führt auf kurz oder lang dazu, dass die Wildtiere sich daran gewöhnen und auffällig werden. «Auffällige» Wildtiere werden dann ganz einfach getötet. Solche Videos werden oft unbedacht im falschen Kontext geteilt, verbreiten sich rasant und animieren andere zum Nachahmen.
Ob die Darstellung dem Tier gegenüber respektlos ist, liegt natürlich immer im Auge der betrachtenden Person und muss von Fall zu Fall bewertet werden. Aus Sicht des Tierschutzes deuten folgende Anzeichen auf einen respektlosen Umgang mit Tieren hin und können bei der Einschätzung helfen.
In diesen Darstellungen von respektlosem Umgang mit Tieren werden Tiere nicht als fühlende Geschöpfe wahrgenommen und durch fehlende Wertschätzung oder mangelndes Wissen in ihrem Verhalten vermenschlicht oder verniedlicht. Das führe laut Leitfaden zur Erkennung von Tierleid-Inhalten der Welttierschutzgesellschaft oft dazu, dass solche Inhalte nachgeahmt werden, was wiederum befördert, dass der Blick des Menschen auf Tiere als fühlende Wesen, denen mit Respekt zu begegnen ist, sich verändert.
Gemeinsam mit SMACC (zu der auch die WTG gehört) wollen wir erreichen, dass Anbieter von sozialen Medien in Bezug auf Inhalte respektlosen Umgangs mit Tieren die Einblendung eines Hinweises einrichten, der beispielsweise auf Webseiten führen kann, die zu einem respektvollen Umgang mit Tieren anleiten. Der Hinweis würde die NutzerInnen auch ermahnen, die Aufnahmen nicht nachzustellen.
TierfreundInnen bitten wir um Awareness: Erscheint Ihnen ein Inhalt respektlos gegenüber dem Tier, weisen Sie die entsprechende Person darauf hin. Gleichzeitig sollten Sie den Beitrag nicht weiterverbreiten, sondern auch solche Inhalte konsequent melden.
Auch wir lieben lustige Tierinhalte, sofern sie kein Leid für Likes beinhalten. Wir appellieren darum (wie die WTG in Deutschland) auch hier in der Schweiz aktiv an die ErstellerInnen dieser Art der Inhalte.
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten, sollten Sie den Inhalt weder erstellen noch posten.
Die SMACC hat zu diesen Fragen eine sehenswerte Videoserie «Ask yourself» erstellt (englisch).
Im Bündnis mit der SMACC setzen wir uns dafür ein, dass soziale Netzwerke eindeutiges Tierleid erkennen und es entfernen. Damit das Problem an der Wurzel gepackt wird, sind gerade wir als NutzerInnen und ErstellerInnen solcher Inhalte in der Verantwortung.
Das Teilen Ihres Tierschutzwissens durch diese Kampagne trägt aktiv dazu bei, Tierleid in den sozialen Netzwerken zu stoppen. Schauen Sie dazu auch dieses Video der SMACC (englisch).
Mehr Kampagnen gegen Tierleid in den sozialen Medien finden Sie unter den Hashtags #KeinLikefürTierleid, #DeinLikeSeinLeid und #KeinQuälenFürKlicks.
Helfen Sie uns, mit der Kampagne «#DeinLikeSeinLeid – Tierschutz auch Online» nachhaltig Veränderungen zu erreichen: mit einer Spende oder indem Sie die Kampagne teilen.
Mit «#DeinLikeSeinLeid» sensibilisiert die SUST für Tierleid in Social Media und zeigt, wie man problematische Inhalte erkennt, meldet und so aktiv zum Online-Tierschutz beiträgt.
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Die SUST ruft dazu auf, Tierleid-Inhalte in Social Media konsequent zu melden statt zu liken oder zu kommentieren – denn jede Reaktion erhöht deren Reichweite. Hier erfahren Sie, wie richtiges Handeln aussieht.
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