Wo Menschen fliehen, bleiben Tiere zurück
Ganz im Osten der Demokratischen Republik Kongo, rund um die Stadt Goma und den Virunga-Nationalpark, leben Menschen und Tiere unter schrecklichen Bedingungen. Seit Jahren bekämpfen sich bewaffnete Gruppen und ringen um Einfluss in der an Bodenschätzen reichen Region. Immer wieder fliehen Menschen aus ihren Dörfern oder werden vertrieben, die Tiere bleiben zurück.
Auch Naturkatastrophen wie der Ausbruch des Vulkans Nyiragongo bringen alle Lebewesen in grösste Not.
Mit der Partnerorganisation IDPE verteilt die SUST Futter an Menschen, die kaum für sich selbst genug zu essen haben. Zudem werden Futterstellen betreut, an denen zurückgelassene Tiere Nahrung finden und zugleich gegen Tollwut geimpft und gegen Parasiten behandelt werden.