
8. Dezember 2025 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Oh, du Gefährliche!
Über die Festtage ist nicht nur für uns Menschen Schlemmen angesagt: „Eine Extraportion Lachs, Schinkli, Guetsli oder sogar Schokolade als Weihnachtsleckerli für die geliebten Vierbeiner sind zwar gut gemeint, aber ungeeignet – sie sind ungesund oder sogar gefährlich“, erläutert Susy Utzinger, Tierschutzexpertin und Geschäftsführerin der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST).
Lebensgefährlich wird es, wenn Hund und Katze Weihnachtsdekorationen, das Schinkli-Netz aus dem Abfalleimer oder die in Alufolie verpackten Schöggeli vom Christbaum erwischen. Solche Fremdkörper müssen dann nicht selten notfallmässig vom Tierarzt entfernt werden. Auch sonst gibt es vieles zu beachten. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) hat wertvolle Tipps für unfallfreie Weihnachten mit Tieren:
Ein Christbaum in der guten Stube birgt viele Gefahren für Hund und Katze: verschluckte Tannennadeln, Trinken des Wassers aus dem Christbaumständer, Fressen von Lametta oder anderer Weihnachtsdekoration sowie Verbrennungen durch Wachskerzen.
Falls Sie auf einen Weihnachtsbaum nicht verzichten möchten, empfiehlt es sich, einen künstlichen Baum zu kaufen, diesen gut zu sichern und mit künstlichen Kerzen sowie katzensicherem Baumschmuck zu dekorieren. Verzichten Sie auf Lametta! Eine weitere tiergerechte und kreative Lösung: Verwenden Sie natürliche, für Tiere ungiftige Düfte, die weihnachtlich wirken, von den meisten Vierbeinern jedoch gemieden werden.
So lieb es gemeint ist, Haustiere brauchen keine Weihnachtsschokolade. Im Gegenteil: Das süsse Naschwerk kann zu schweren Gesundheitsproblemen führen und sogar tödlich enden, denn Schokolade ist für Hunde und Katzen giftig. Verwöhnen Sie Ihre Lieblinge stattdessen mit hochwertigen Hunde- und Katzenleckerli aus dem Fachhandel.
Pflanzen, die im Haus überwintern oder in der Adventszeit neu hinzukommen, sind für Katzen eine willkommene Abwechslung und werden gerne angeknabbert. Doch viele Pflanzen sind als Katzensnack absolut ungeeignet und können Vergiftungserscheinungen auslösen. Dazu gehört auch der in der Weihnachtszeit besonders beliebte Weihnachtsstern. Grundsätzlich gilt: Pflanzen, die für Menschen leicht giftig sind, können bei Katzen schwere bis tödliche Vergiftungen hervorrufen. Weitere Informationen auf www.giftpflanzen.ch oder beim Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum über www.toxinfo.ch – Telefon: 044 251 66 66 und für Notfälle: Toxinfo-Hotline 145.
Bestellen Sie den SUST-Ratgeber „Vorsicht Katzenfalle – Mit Menschenköpfchen zum Katzenwohl“, der auf Gefahren im Alltag hinweist und Tipps für einen katzensicheren Haushalt gibt. Dieser Ratgeber ist auch papierlos in unserem Shop erhältlich.
Füllerinserate zum Thema “Vorsicht Katzenfalle” und zu weiteren Aktivitäten und Kampagnen der SUST
Text und Bilder zu dieser Medienmitteilung. Für Fragen und weiteres Material ist der Medienkontakt da.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.
Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.
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Jedes Jahr leiden zahllose Wild-, Nutz- und Haustiere unter der Knallerei rund um den Nationalfeiertag.
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Am 1. August wird in der Schweiz gefeiert – vielerorts mit Feuerwerk. Jahr für Jahr werden dabei grosse Geldbeträge im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft geschossen.
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