Ein Strassenhund am Rand einer Strasse
Medienmitteilung

Spiele nicht mit meinem Leben: Wenn Tierliebe tödlich endet

15. Juli 2025 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Symbolbild

Im Sommer steigt die Zahl illegaler Tierimporte – falsche Tierliebe mit tragischem Ausgang!

Sommerzeit ist Reisezeit – und leider auch Hochsaison für tragische Tiergeschichten. Immer häufiger nehmen Touristinnen und Touristen vermeintlich hilfsbedürftige Tiere aus dem Ausland mit oder bestellen sich «süsse Schnäppchen» online. Doch was mit Tierliebe beginnt, endet oft mit Leid – oder sogar mit dem Tod des Tieres. Darauf macht die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) auch dieses Jahr mit der Kampagne „Spiele nicht mit meinem Leben“ aufmerksam.

Ein Mitbringsel mit tragischen Folgen

Es ist ein Bild, das vielen bekannt vorkommt: Eine zutrauliche Katze streicht einem jeden Morgen vor dem Hotel um die Beine, ein tapsiger Hundewelpe sitzt verloren am Strassenrand. Wer könnte da schon widerstehen? Doch die Mitnahme solcher Tiere – ob spontan im Urlaub oder via Internet – kann fatale Folgen haben.
„Viele meinen es gut – aber Unwissenheit schützt nicht vor Konsequenzen,“ sagt Susy Utzinger, Gründerin der Stiftung. „Ein Tier zu retten bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – rechtlich, gesundheitlich und emotional.“

Die bittere Realität: Quarantäne, Rückführung, Einschläferung

Was viele nicht wissen: Der Import von Hunden und Katzen in die Schweiz unterliegt strengen Vorschriften – je nach Herkunftsland gelten Wartefristen, Tollwutimpfungen und Gesundheitsnachweise. Werden diese nicht erfüllt, drohen massive Konsequenzen:

  • monatelange Quarantäne auf Kosten der HalterInnen
  • Rückführung in das Herkunftsland
  • im schlimmsten Fall: fehlende oder ungültige Tollwutimpfungen führen zur Einschläferung des Tieres
  • hohe Bussen und Anzeigen wegen illegaler Einfuhr

Aufklärung als Lebensrettung

Die Kampagne „Spiele nicht mit meinem Leben“ sensibilisiert TierfreundInnen, bevor es zu spät ist. Mit mehrsprachigen Flyern, Plakaten für Tierheime, Reisebüros, Fluggesellschaften, Kulturvereine und Tierarztpraxen, sowie einer kostenlosen Informationsbroschüre im SUST-Webshop zeigt die Stiftung auf, wie man richtig helfen kann – ohne Leben zu gefährden.

Auch Radiospots – produziert mit ehrenamtlichen SUST-TierschutzhelferInnen – werden als Füllerspots zur Verfügung gestellt und helfen, die Botschaft in der ganzen Schweiz zu verbreiten.

Retten beginnt mit Wissen

Die SUST ruft Reisende und Online-KäuferInnen dazu auf: Informieren Sie sich vor dem Mitbringen oder Bestellen eines Tieres. Helfen Sie – aber richtig. Denn:
Tierliebe bedeutet, Verantwortung zu übernehmen.

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Zollbeamter sagt Nein zu Einfuhr Hund
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Audio-Statements

Die Aufnahmen lassen sich hier direkt abspielen und als Datei herunterladen.

  • Ich möchte im Urlaub ein Tier retten und kaufe es, gute Idee?

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  • Wie finde ich eine vertrauenswürdige Tierschutzorganisation im Ausland?

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  • Füllerspots Audio (WAV: 48kHz/16Bit): Sujet Ägypten (24 Sekunden)

    HerunterladenWAV · 4,6 MB
  • Füllerspots Audio (WAV: 48kHz/16Bit): Sujet Brachyzephalie (24 Sekunden)

    HerunterladenWAV · 4,9 MB
  • Füllerspots Audio (WAV: 48kHz/16Bit): Sujet Dobermann (25 Sekunden)

    HerunterladenWAV · 4,9 MB
  • Füllerspots Audio (WAV: 48kHz/16Bit): Sujet Marokko (29 Sekunden)

    HerunterladenWAV · 5,3 MB
  • Füllerspots Audio (WAV: 48kHz/16Bit): Sujet Online Welpen (26 Sekunden)

    HerunterladenWAV · 4,9 MB
  • Füllerspots Audio (WAV: 48kHz/16Bit): Sujet Tiermarkt (25 Sekunden)

    HerunterladenWAV · 4,9 MB
  • Füllerspots Audio (WAV: 48kHz/16Bit): Sujet Tollwut (22 Sekunden)

    HerunterladenWAV · 4,2 MB
Über die Stiftung

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.

Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.

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Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.

Kleiner Hund auf den Händen einer Betreuerin

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