Ein Strassenhund am Rand einer Strasse
Medienmitteilung

Tierisches Ferienspezial – Gut geplant statt gut gemeint

26. Juni 2026 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Symbolbild

Sommerzeit ist Reisezeit. Damit die bevorstehenden Sommerferien für Mensch und Tier nicht zum Albtraum werden, ruft die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) zu verantwortungsvollem Handeln auf. Ob Ferien mit dem eigenen Hund oder die Begegnung mit vermeintlich hilfsbedürftigen Tieren im Ausland: Gute Vorbereitung und die richtigen Informationen schützen Tierleben und verhindern unnötiges Leid.

Ferien mit Hund: Gut geplant reist es sich entspannter

Für viele Menschen gehört der Hund zur Familie und soll auch in den Ferien nicht fehlen. Doch nicht jede Reise eignet sich für einen vierbeinigen Begleiter. Lange Autofahrten, hohe Temperaturen, ungewohnte Umgebungen oder regionale Krankheitsrisiken können für Hunde belastend sein.

Die SUST empfiehlt deshalb, bereits vor der Buchung wichtige Fragen zu klären:

  • Ist das Reiseziel hundetauglich?
  • Sind Hunde vor Ort willkommen oder gelten Einschränkungen?
  • Ist die Anreise für das Tier zumutbar?
  • Wurden gesundheitliche Vorsorgemassnahmen mit dem Tierarzt besprochen

Wer seinen Hund mit in die Ferien nimmt, übernimmt Verantwortung für dessen Wohlbefinden – vor, während und nach der Reise.

Tierliebe kennt keine Grenzen – aber Gesetze

Sommerferien führen viele Menschen ins Ausland. Dort begegnen Reisende oft streunenden Hunden oder Katzen und möchten spontan helfen. Was gut gemeint ist, endet leider nicht selten tragisch.

Die Mitnahme von Tieren aus dem Ausland oder der Kauf von Tieren über Online-Plattformen unterliegt strengen gesetzlichen Bestimmungen. Fehlende Impfungen, Gesundheitsnachweise oder Wartefristen können schwerwiegende Folgen haben: für Tier und HalterInnen.

«Viele meinen es gut – aber Unwissenheit schützt nicht vor Konsequenzen», sagt Susy Utzinger, Gründerin der Stiftung. «Ein Tier zu retten bedeutet, Verantwortung zu übernehmen: rechtlich, gesundheitlich und emotional.»

Je nach Herkunftsland drohen bei einer illegalen Einfuhr Quarantäne, Rückführung des Tieres, hohe Bussen oder im schlimmsten Fall die Euthanasie aufgrund fehlender Tollwutnachweise.

Verantwortung beginnt mit Information

Mit den Informationsangeboten und Kampagnen der SUST erhalten TierfreundInnen praktische Unterstützung für tiergerechte Ferien und einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren im In- und Ausland.

Der kostenlose Ratgeber «Ferien mit dem Hund» bietet zahlreiche Tipps zur Reiseplanung, Transport, Gesundheit und Einreisebestimmungen. Gleichzeitig sensibilisiert die Kampagne «Spiele nicht mit meinem Leben» für die Risiken des illegalen Tierimports und zeigt auf, wie man Tieren im Ausland sinnvoll helfen kann, ohne ihr Leben zu gefährden.

Die Botschaft ist einfach: Tierliebe bedeutet Verantwortung. Wer sich informiert, schützt Tiere, im Urlaub und darüber hinaus.

Kostenlose Broschüren und Informationsmaterialien

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  • Ich plane Ferien mit dem Hund, worauf sollte ich achten?

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  • Passen meine Pläne zu den Bedürfnissen meines Hundes?

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  • Wie bereite ich mich vor?

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  • Wie reise ich hundegerecht?

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  • Welche Vorschriften und Gefahren lauern am Reiseziel?

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  • Ferien mit oder ohne Hund?

    HerunterladenWAV · 2,2 MB
  • Tierschutz am Ferienort – worauf muss ich achten?

    HerunterladenWAV · 2,2 MB
  • Ich möchte das Tier retten und kaufe es. Gute Idee?

    HerunterladenWAV · 3,2 MB
  • Wie finde ich eine vertrauenswürdige Tierschutzorganisation vor Ort?

    HerunterladenWAV · 1,8 MB
Über die Stiftung

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.

Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.

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Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.

Kleiner Hund auf den Händen einer Betreuerin

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