Ein Strassenhund am Rand einer Strasse
Medienmitteilung

Tierischer Silvester-Horror

25. Dezember 2025 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Symbolbild

Was für uns das laute und farbenprächtige Feiern des Jahreswechsels ist, bedeutet für viele Tiere der blanke Horror. Unseren Freudenbekundungen über den Anfang eines neuen Jahres, können viele Tiere nichts abgewinnen. Sie geraten ab dem für sie unverständlichen Knallen und Pfeifen in Panik und sind kaum zu beruhigen.

Nicht selten verunfallen in Panik geratene Hunde oder Katzen, oder sie müssen aus Verstecken gerettet werden, aus denen sie sich nicht selbstständig befreien können. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) empfiehlt TierhalterInnen deshalb, Vorsorgemassnahmen zu treffen: 

Schreckhafte Hunde während des ganzen Tages mit einem gutsitzenden Geschirr sichern und an die Leine nehmen: Die ersten Raketenknaller beginnen bereits am Morgen oder sogar am Vortag. Auch Katzen sollten bereits ab dem Morgen Hausarrest bekommen.

Beruhigungsmittel nur in Absprache mit dem Tierarzt: In extremen Fällen kann ein Beruhigungsmittel helfen. Alternativ eignen sich pflanzliche Mittel. Wichtig: Medikamente niemals ohne vorherige Absprache mit dem Tierarzt verabreichen!

Ohrstöpsel sind für Haustiere tabu: Diese können zu Verletzungen führen, da Tiere andere Gehörgänge haben als Menschen.

Kennzeichnung von Hunden und Katzen: Während für Hunde bereits eine Mikrochip-Pflicht besteht, ist das Chippen bei Katzen freiwillig – aber dennoch sehr empfehlenswert. Ein Chip hilft insbesondere dabei, entlaufene oder auch verletzte Tiere möglichst schnell mit ihren HalterInnen zusammenzuführen. Halsbänder mit Namensschild und Telefonnummer unterstützen zusätzlich.

Geräuschkulisse schaffen: Fenster und Läden schliessen und eine gewohnte Geräuschkulisse im Haus herstellen – Radio und TV dürfen jetzt ruhig mal etwas lauter sein, die Silvesterraketen sind es schliesslich auch.

Auch für Wildtiere – wie Vögel, Rehe und Füchse – endet unsere Knallerei oft nicht nur mit dem Schrecken, sondern für viele von ihnen tödlich. Generell rät die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz deshalb, auf Feuerwerk zu verzichten. Wer das nicht möchte, kann sich auch mit anderen feuerwerkfreudigen Menschen zusammentun und zumindest auf laute Knaller verzichten. So werden die Bedürfnisse aller respektiert und das neue Jahr kann positiv starten – sowohl für Menschen als auch für Tiere.  

Zu dieser Medienmitteilung stehen folgende Audiodateien zum Download zur Verfügung:

  • Auf was achte ich bei Haustieren an oder am Tag vor Silvester?
  • Wie reagieren Tiere auf diese Knallerei?
  • Wie beuge ich dem vor?
  • Was wenn der Hund oder die Katze vor Schreck davonlaufen?
  • Wie helfe ich besonders schreckhaften Tieren?
  • Tiere trösten oder nicht?

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Katze versteckt sich unter Sofa
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Audio-Statements

Die Aufnahmen lassen sich hier direkt abspielen und als Datei herunterladen.

  • Auf was achte ich bei Haustieren an oder am Tag vor Silvester?

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  • Wie reagieren Tiere auf diese Knallerei?

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  • Wie beuge ich dem vor?

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  • Was wenn der Hund oder die Katze vor Schreck davonlaufen?

    HerunterladenWAV · 3,3 MB
  • Wie helfe ich besonders schreckhaften Tieren?

    HerunterladenWAV · 3,3 MB
  • Tiere trösten oder nicht?

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Über die Stiftung

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.

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