Doch was nach Spass und Bewegung aussieht, kann schnell zur Belastung oder sogar Gefahr für das Tier werden.
Hunde können ihre Körpertemperatur nicht durch Schwitzen regulieren wie Menschen.
Sie kühlen sich hauptsächlich durch Hecheln ab, was bei körperlicher Anstrengung und der aktuellen Hitze nicht ausreicht. Auch ist nicht jeder Hund körperlich für das Velofahren geeignet und oft werden Tempo, Strecke oder Temperaturen unterschätzt.
Mögliche Risiken beim Fahrradfahren mit Hund:
– Überhitzung und Kreislaufprobleme
– Verletzungen an Pfoten und Gelenken
– Überforderung durch zu hohe Geschwindigkeit
– Stürze oder gefährliche Situationen im Verkehr
– Stress durch Unsicherheit oder mangelndes Training
Deshalb gilt:
Nie bei warmen Temperaturen unterwegs sein!
Bei 15-20°C nur noch sehr vorsichtig, besser gar nicht mehr Velo fahren mit dem Hund.
Ausserdem sollten HundehalterInnen beim Fahrradfahren mit Hund auf Folgendes achten:
– Den Hund langsam ans Fahrrad gewöhnen
– Nur mit gesunden, ausgewachsenen Hunden fahren
– Das Tempo dem Hund anpassen – nicht umgekehrt
– Regelmässige Trinkpausen einlegen
– Möglichst auf Waldwegen oder weichem Untergrund fahren
– Die Körpersprache des Hundes ernst nehmen
– Bitte denken Sie auch an sich selbst und schützen Sie sich mit einem Helm
Ein Hund möchte seinem Menschen oft folgen. Auch dann, wenn er eigentlich erschöpft ist.
Echter Tierschutz bedeutet deshalb auch, Grenzen zu erkennen und Rücksicht zu nehmen.