Im Februar und März beginnt für viele Eichhörnchenmütter eine besonders anspruchsvolle Zeit.
Während die Natur noch karg ist, kommen bereits die ersten Jungtiere zur Welt.
Ein Wurf umfasst meist 3 bis 5 Junge. Die Milchproduktion verlangt der Mutter enorme Energie ab.
Eichhörnchen verfügen zwar über ein erstaunlich präzises räumliches Gedächtnis und finden viele ihrer vergrabenen Nüsse und Samen wieder. Doch gegen Ende des Winters gehen die im Herbst versteckten Vorräte langsam zur Neige.
In extremen Situationen kann es vorkommen, dass die Mutter nicht alle Jungtiere ausreichend versorgen kann und die schwächsten Jungtiere nicht mehr säugt. Dies sichert das Überleben der stärkeren Geschwister und der Mutter selbst. Sobald im April die ersten Bäume austreiben, können die verbleibenden Jungtiere das Futtersuchen erlernen und die Lage entspannt sich.
Was wir tun können:
– naturnahe Gärten fördern
– Laub- und Asthaufen als Unterschlupf liegen lassen
– Futterstellen für Eichhörnchen schaffen und mit geeignetem Futter bestücken
– bei offensichtlich verwaisten Jungtieren fachkundige Wildtierstationen kontaktieren
Wir unterstützen in der Schweiz die Wildtierstation Landshut in Utzenstorf: https://www.wildstation.ch
Die SUST finanziert das Orphan Wildlife @ Wildlife Rehabilitation Center Bukarest in Rumänien.
Um Eichhörnchen und andere Wildtier-Babys retten zu können, benötigen wir dringend neue Brutkästen.
Bitte helfen Sie mit und unterstützt unser Crowdfunding: https://susyutzinger.ch/crowdfunding-inkubatoren
Jeder Beitrag zählt!