Hundewelpen in einem Käfig auf einem Markt, daneben Preisschilder
Information und Aufklärung

Vorsicht Grannen – unterschätzte Gefahr!

Veröffentlicht am 29. Juni 2026

Symbolbild
Granne? Was ist das?
Das sind diese widerspenstigen, fiesen, kleinen Spitzen, welche um die Samen und Körner von Gräsern oder Getreide wachsen. Die borstigen Pflanzenteilchen, die sich beispielsweise an den Ähren von Getreidearten befinden, haben kleine Widerhaken, die sich bei Kontakt am Hunde- oder Katzenfell, aber auch an Kleidung festheften.
Beim Reifen oder bei der Ernte lösen sich die Grannen häufig von der Pflanze und geraten so auf die Spazierwege, wo sie gefährlich für Tiere werden können. Durch ihre Widerhaken können die Pflanzenteile an verschiedenen Stellen des Tierkörpers hängenbleiben oder sogar als Fremdkörper IN DAS Tier geraten. Dort können sie Entzündungen und Schäden auslösen.
Nicht nur in den Ohren können sich Grannen verfangen, sie graben sich dort, wo die Haut etwas dünner ist sogar unter die Haut. Im Zwischenzehenbereich an den Pfoten, in der Nase, aber auch unter Achseln und Leisten oder geraden sogar ins Auge und unter die Lider. Grannen dringen sehr schnell ein und sind dann von aussen auch nicht mehr sichtbar. Auch Grannen, die eingeatmet werden, sind mit blossem Auge rasch nicht mehr zu sehen und bilden oft eitrige Abszesse.
Niest Ihr Tier plötzlich häufig oder humpelt und schleckt an der Pfote? Kratzt sich das Tier intensiv am Auge oder Ohr? Schüttelt sich Ihr Vierbeiner ständig oder kratzt sich am Ohr?
Dann könnten Grannen dafür verantwortlich sein.
Sie sollten sie unverzüglich von einem Tierarzt entfernen lassen, sonst können sie im Gewebe weiter nach oben wandern und durch Entzündungen grossen Schaden anrichten.
Achten Sie von März bis Oktober auf oben genanntes Verhalten nach Spazier- und Freigängen und suchen Sie die erwähnten Stellen regelmässig ab, so ersparen Sie Ihren Liebsten viel Leid!
Infopic: Gefahr Grannen ×
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