
12. Januar 2026 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Auch 2026 stehen in der Schweiz ganzjährig Umzüge an – oft auch für KatzenhalterInnen. Während für die Menschen die Vorfreude auf das neue Zuhause in der Regel überwiegt, ist ein Wohnungswechsel für Stubentiger häufig mit Stress und Verunsicherung verbunden. Damit die «Züglete» für alle Familienmitglieder möglichst stressfrei verläuft, gibt die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wertvolle Tipps.
Fünf Tipps für einen katzenfreundlichen Umzug
1. Wohnungsputz mit Bedacht
Viele Reinigungsmittel enthalten Ammoniak – ein Duftstoff, den Katzen als Konkurrenzmarkierung wahrnehmen. Dies kann unerwünschtes Markieren im neuen Zuhause auslösen. Es lohnt sich, im Voraus zu klären, welche Reinigungsmittel verwendet wurden
2. Sicherer Transport
Ein Umzug bedeutet viel Hektik. Eine stabile Transportbox sorgt für eine sichere und stressarme Fahrt. Falls keine eigene vorhanden ist, kann auch eine geliehene Box verwendet werden. .
3. Geduld beim Freigang
Auch wenn die Katze neugierig ist – nach dem Umzug sollte sie mindestens drei Wochen im Haus bleiben. So kann sie sich an die neue Umgebung gewöhnen und läuft nicht Gefahr, aus Unsicherheit davonzulaufen. .
4. Vertraute Gegenstände beibehalten
Der gewohnte Napf, das Lieblingskörbchen und das bekannte Katzenklo helfen der Katze, sich schneller einzugewöhnen. Neue Gegenstände sollten erst angeschafft werden, wenn sie sich wohlfühlt.
5. Der richtige Zeitpunkt für den ersten Freigang
Wenn die Katze das erste Mal nach draussen darf, eignet sich ein regnerischer Tag – denn nasse Pfoten mögen die wenigsten und kommen schneller wieder ins Haus zurück.
Weitere wertvolle Tipps rund um den Umzug mit Katzen finden sich in der kostenlosen Broschüre «Zügeln ohne Katzenjammer». Dieser Ratgeber ist als Printversion und auch in digitaler Form im SUST-Webshop erhältlich.
Die Aufnahmen lassen sich hier direkt abspielen und als Datei herunterladen.
Text und Bilder zu dieser Medienmitteilung. Für Fragen und weiteres Material ist der Medienkontakt da.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.
Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.
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