
26. August 2025 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Mit dem nahenden Herbst beginnt die Wander- und Ausflugszeit. Gleichzeitig bringt die kältere und dunklere Jahreszeit zahlreiche Gefahren für Haustiere mit sich – von Verkehrsunfällen in der Dämmerung bis hin zu Vergiftungen durch Frostschutzmittel. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) ruft TierhalterInnen deshalb zu besonderer Achtsamkeit auf und gibt Tipps, wie Mensch und Tier sicher durch die Herbstmonate kommen.
Sichtbarkeit schützt Leben
Mit kürzeren Tagen steigt das Risiko von Verkehrsunfällen. Haustiere sind in der Dämmerung kaum sichtbar. „HundehalterInnen tun gut daran, sich und ihre Vierbeiner mit Leuchthalsbändern oder reflektierenden Leinen sichtbar zu machen. Das sieht nicht nur hübsch aus, es kann Leben retten“, betont Susy Utzinger. Auch für Katzen gibt es reflektierende Accessoires.
Katzen in Gefahr: Motorraum & Frostschutzmittel
Sinkende Temperaturen verleiten Katzen, sich in Motor- oder Radkästen zu verstecken. Ein kurzes Klopfen auf die Motorhaube vor der Abfahrt kann Leben retten. Ebenso gefährlich ist Frostschutzmittel: Die Flüssigkeit riecht und schmeckt für Katzen verlockend, ist aber bereits in kleinsten Mengen tödlich – ein Esslöffel kann genügen (UZH ↗︎). Laut Tierspital Zürich zählen Vergiftungen mit Ethylenglykol (Frostschutzmittel) zu den am häufigsten behandelten Fällen. Verschüttete Tropfen oder Pfützen müssen deshalb sofort entfernt werden.
Kleintiere brauchen Vitamine
Meerschweinchen, die sich im Sommer mit frischem Grün versorgen, benötigen im Winter zusätzliche Vitamin-C-Quellen – etwa durch spezielles Grünfutter oder Vitamintropfen.
Unfälle mit Haustieren – unterschätzt und kostspielig
Auch im Alltag kommt es zu vielen Zwischenfällen: Laut Suva ereignen sich jährlich rund 40 600 Freizeitunfälle mit Tieren, davon ca. 4500 mit Katzen und 6000 mit Hunden. Die Behandlungskosten betragen im Schnitt 1800 CHF pro Katzenunfall, bei Hunden bis zu 5300 CHF (Suva↗︎).
Praktischer Begleiter: Erste Hilfe für Hund und Katze
Damit TierfreundInnen im Notfall vorbereitet sind, hat die SUST die kostenlose Broschüre „Erste Hilfe für Hund und Katze“ entwickelt. Sie beschreibt die wichtigsten Massnahmen bei Verletzungen und sollte stets griffbereit im Auto, im Wanderrucksack oder zu Hause liegen.
„Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen und der richtigen Vorbereitung kommen TierfreundInnen und ihre Schützlinge sicher durch die dunkle Jahreszeit“, so Utzinger.
Weitere Informationen sowie die Gratis-Broschüre sind erhältlich in unserem Shop.
Text und Bilder zu dieser Medienmitteilung. Für Fragen und weiteres Material ist der Medienkontakt da.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.
Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.
Sicher bezahlen mit Karte, TWINT oder PostFinance.
Zum Beispiel: Mit CHF 20 wird in Ägypten eine Katze kastriert und medizinisch versorgt.
Zum Beispiel: Mit CHF 50 füllen Sie fünf Futternäpfe für Tiere in Not.
Zum Beispiel: Mit CHF 150 werden in Rumänien sechs Katzen kastriert und medizinisch versorgt.
Den Betrag wählen Sie im nächsten Schritt selbst.
Zum Beispiel: Mit CHF 10 im Monat füllen Sie jeden Monat einen Futternapf für Tiere in Not.
Zum Beispiel: Mit CHF 25 im Monat wird jeden Monat eine Katze in Rumänien kastriert und medizinisch versorgt.
Zum Beispiel: Mit CHF 50 im Monat kommen in einem Jahr 30 Kastrationen in Ägypten zusammen.
Den Monatsbetrag wählen Sie im nächsten Schritt selbst, ab CHF 5.
Sie können die monatliche Spende jederzeit mit einem Monat Frist beenden.
Lieber gebührenfrei? Spendenkonto IBAN CH87 0900 0000 8466 6666 9 (PostFinance), Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz, 8488 Turbenthal. Die Stiftung ist von den Steuern befreit; Spenden ab CHF 100 verdanken wir mit einem persönlichen Schreiben.
Während in der Schweiz jedes Jahr grosse Geldbeträge für Feuerwerk ausgegeben werden, kämpfen zahlreiche Tierheime, Gnadenhöfe und Tiertafeln darum, ihre Schützlinge ausreichend zu versorgen.
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Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht.
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Die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer und Menschen und Tiere sind zunehmend in der Dämmerung unterwegs.
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