
27. Februar 2026 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Mit den ersten milden und feuchten Nächten ist vor einigen Tagen ein uraltes Naturschauspiel erwacht: Frösche, Kröten und Molche lösen sich aus der Winterstarre und machen sich zu Tausenden auf den gefährlichen Weg zu ihren Laichgewässern. Um den Amphibien das sichere Überqueren von Strassen zu ermöglichen, sind TierschutzhelferInnen der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) seit letztem Samstag wieder täglich im Einsatz als «Frosch-Taxi».
Jedes Jahr im Frühling beginnt für Millionen von Amphibien die sogenannte Hochzeitsreise. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen ab etwa 5 Grad Celsius wandern Erdkröten, Grasfrösche und Molche meist nachts – oft von der Dämmerung bis in die frühen Morgenstunden – zu ihren Laichgewässern. Dabei legen sie Strecken von mehreren hundert Metern bis zu mehreren Kilometern zurück.
Der genaue Beginn dieser Wanderungen lässt sich jeweils nur schwer vorhersagen. Steigende Temperaturen und veränderte Wetterbedingungen führen dazu, dass sich die Tiere teils früher oder sehr kurzfristig auf den Weg machen. Das stellt den Amphibienschutz vor grosse Herausforderungen – insbesondere dort, wo Wanderouten Strassen kreuzen.
Nach intensiven Vorbereitungen in den Tagen zuvor ging es am letzten Samstag offiziell los: Seither sind die SUST-TierschutzhelferInnen jeden Abend und in den frühen Morgenstunden im Einsatz, um Amphibien entlang der Wanderstrecken einzusammeln.
Diese Hilfe ist dringend nötig: Jedes Jahr verlieren hunderttausende Amphibien ihr Leben im Strassenverkehr. Besonders gefährlich sind regnerische Nächte, in denen viele Tiere gleichzeitig unterwegs sind. Selbst wenn sie nicht direkt von einem Reifen erfasst werden, können sie bei Geschwindigkeiten über 30 km/h durch den entstehenden Unterdruck tödlich verletzt werden.
Trotz Amphibienzäunen, Hinweisschildern und temporären Schutzmassnahmen geraten jedes Jahr zahlreiche Tiere auf die Fahrbahnen. Umso wichtiger ist die Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden.
So können Sie helfen – und Leben retten:
Mit Rücksicht, Aufmerksamkeit und Engagement können alle dazu beitragen, dass dieses faszinierende Naturschauspiel nicht zur tödlichen Falle wird.
Text und Bilder zu dieser Medienmitteilung. Für Fragen und weiteres Material ist der Medienkontakt da.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.
Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.
Sicher bezahlen mit Karte, TWINT oder PostFinance.
Zum Beispiel: Mit CHF 20 wird in Ägypten eine Katze kastriert und medizinisch versorgt.
Zum Beispiel: Mit CHF 50 füllen Sie fünf Futternäpfe für Tiere in Not.
Zum Beispiel: Mit CHF 150 werden in Rumänien sechs Katzen kastriert und medizinisch versorgt.
Den Betrag wählen Sie im nächsten Schritt selbst.
Zum Beispiel: Mit CHF 10 im Monat füllen Sie jeden Monat einen Futternapf für Tiere in Not.
Zum Beispiel: Mit CHF 25 im Monat wird jeden Monat eine Katze in Rumänien kastriert und medizinisch versorgt.
Zum Beispiel: Mit CHF 50 im Monat kommen in einem Jahr 30 Kastrationen in Ägypten zusammen.
Den Monatsbetrag wählen Sie im nächsten Schritt selbst, ab CHF 5.
Sie können die monatliche Spende jederzeit mit einem Monat Frist beenden.
Lieber gebührenfrei? Spendenkonto IBAN CH87 0900 0000 8466 6666 9 (PostFinance), Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz, 8488 Turbenthal. Die Stiftung ist von den Steuern befreit; Spenden ab CHF 100 verdanken wir mit einem persönlichen Schreiben.
Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht.
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Die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer und Menschen und Tiere sind zunehmend in der Dämmerung unterwegs.
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