Infopic Igel: Gefahr Mähroboter
Bitte lassen Sie Ihren Mähroboter nachts in der Garage!
Mähroboter sind praktisch, keine Frage. Aber wenn sie nachts fast lautlos über den Rasen gleiten, werden sie zur tödlichen Gefahr für Wildtiere.
Igel, Blindschleichen, Frösche, Junghasen und viele andere Tiere sind in der Dämmerung und nachts besonders aktiv. Sie suchen auf Rasenflächen nach Nahrung – und haben keine Chance, dem Roboter rechtzeitig auszuweichen.
Igel zum Beispiel rollen sich bei Gefahr ein, anstatt wegzulaufen. Was als Schutzreflex gegen Fressfeinde funktioniert, wird gegenüber einem Mähroboter zum Verhängnis. Die Folgen sind schwere Verletzungen, die die Tiere oft nicht überleben.
So können Sie helfen:
– Mähzeiten anpassen
– Lassen Sie den Roboter nur tagsüber fahren; zwischen 9 und 18 Uhr ist das Risiko für Wildtiere am geringsten.
– Wiese vorher absuchen
– Besonders in der Dämmerung lohnt ein kurzer Blick über die Fläche, vor allem, wenn Jungvögel oder Hasen in der Nähe sind.
– Rückzugsorte schaffen
– Eine Ecke mit hohem Gras oder eine Wildblumenwiese gibt Tieren Schutz und Lebensraum.
Eine kleine Umstellung im Alltag – und Sie retten Leben.
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