Ein Strassenhund am Rand einer Strasse
Medienmitteilung

Tiere im Winter – Achtung Gefahren!

8. Dezember 2025 · Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Symbolbild

Die kalte Jahreszeit steht bevor und damit auch Minustemperaturen, Frost und Schnee. Zum Schutz und Wohl unserer tierischen Freunde gilt es einige Vorkehrungen zu treffen – damit die Tiere gesund und munter durch den Winter kommen. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) weist auf typische Winter-Gefahren hin und bietet praktische Tipps für TierhalterInnen und andere TierfreundInnen.

Hund: Die meisten Hunde nehmen die Kälte viel lockerer als wir und so mancher hat den Schnee sogar zum Fressen gern. Aber aufgepasst: Dies bezahlen sie oft mit einer Magen-Darmentzündung und starkem Halsweh. Zudem wird die Kälte für Hunde dann gefährlich und lebensbedrohlich, wenn sie sich nicht bewegen können. Daher sehr wichtig: Hunde im Winter nicht draussen anbinden und nicht lange im abgestellten Fahrzeug warten lassen.

Katze: Während der kalten Jahreszeit ist es nicht selten, dass Katzen Zuflucht in Motorräumen und Radkästen von Autos suchen. Als Fahrzeuglenker ist es ratsam, vor dem Losfahren einige Male auf die Motorhaube zu klopfen, damit schlafende Büsis Zeit haben, das Fahrzeug rechtzeitig zu verlassen. Zudem können winterliche Streifzüge für Katzen lebensgefährlich werden, wenn Sauerstofflöcher in Gartenteichen und Biotopen nicht markiert sind und die Tiere reinfallen. Deshalb empfiehlt die SUST, Sauerstofflöcher mit Ausstiegsmöglichkeiten auszurüsten (Holzlatte oder Ast).

Fledermaus: Fledermäuse halten von November bis Ende März Winterschlaf und suchen sich ihr Winterquartier oft in trockenem Gehölz. Wer draussen Holz fürs Einfeuern holt, trägt nicht selten eine schlafende Fledermaus mit ins Haus, welche dann nicht genügend Zeit hat, vor dem tödlichen Ende im Feuer aufzuwachen. „So wird unsere wohlig warme Feuerquelle für sie zu einem grausamen Grab“, erklärt Susy Utzinger, Geschäftsführerin der Stiftung und Tierexpertin. Daher ist es wichtig, Feuerholz auf schlafende Fledermäuse zu kontrollieren.

Kaninchen und Meerschweinchen: Kleintierkäfige auf dem Balkon werden für ihre Bewohner zum regelrechten Kühlschrank, denn Betonboden leitet Kälte. Damit sich Meerschweinchen und Kaninchen auch bei Minus-Temperaturen draussen wohlfühlen, sind isolierte Unterschlüpfe, Windschutz und viel Bewegungsraum zwingend notwendig. Eine dicke Strohschicht schützt zudem gegen die Kälte. Auch die Wassernäpfe sollten mehrmals am Tag kontrolliert und frisch gefüllt werden.

Logos und Füllerinserate

Füllerinserate zu weiteren Aktivitäten und Kampagnen der SUST

Medienmitteilung teilen

Tierischer Wintertipp für Katzen
PressebildHerunterladen
Tierischer Wintertipp für Katzen ×
Über die Stiftung

Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) wurde am 7. September 2000 in Zürich gegründet. Sie ist unabhängig, gehört keinem Dachverband an und steht unter der Aufsicht des Bundes. Ihre Arbeit ruht auf vier Pfeilern: Kompetenzzentrum Tierheim, Kastrationsaktionen, Aus- und Weiterbildung und Aufklärung der Bevölkerung. Die Basis bildet die Soforthilfe für Tiere in Not, in der Schweiz und im Ausland, wo die SUST unter anderem sieben Tierwaisenhospitäler betreibt.

Die Stiftung finanziert sich durch Spenden und Legate und erhält keine öffentlichen Gelder.

Hilfe, die ankommt

Ihre Spende hilft Tieren in Not

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz erhält kein Geld der öffentlichen Hand. Jede Kastration, jede Futterlieferung und jede Behandlung wird von Menschen bezahlt, die diese Arbeit für richtig halten.

Kleiner Hund auf den Händen einer Betreuerin

Online spenden

Sicher bezahlen mit Karte, TWINT oder PostFinance.

Lieber gebührenfrei? Spendenkonto IBAN CH87 0900 0000 8466 6666 9 (PostFinance), Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz, 8488 Turbenthal. Auch mit TWINT möglich.
Die Stiftung ist von den Steuern befreit, Ihre Spende können Sie je nach kantonalem Steuergesetz abziehen.

Warenkorb anzeigen