Die Umstellung auf Winterzeit birgt Gefahren im Strassenverkehr
Mit der Zeitumstellung am 30. März 2025 von 02.00 Uhr auf 03.00 Uhr erhöht sich die Gefahr von Wildunfällen auf der Strasse.
Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere sind nicht darauf vorbereitet, dass sich unsere Rushhour plötzlich um eine Stunde verschiebt. Doch am 26. Oktober erfolgt die Umstellung auf die Winterzeit und die Uhr wird von 03:00 Uhr um eine Stunde auf 02:00 Uhr zurückgestellt.
Insbesondere am Abend ist dann erhöhte Vorsicht geboten, wenn die Stosszeiten des Berufsverkehrs wieder plötzlich auf die Dämmerung fallen. Jene Zeit, in der sich heimische Wildtiere aufgrund von den im Sommer abgegrasten Flächen neue Futterplätze suchen müssen und sich auf erweiterte Nahrungssuche begeben. Auch bringt die Jahreszeit mit Nebel und Regenwetter zusätzlich erschwerende Sichtverhältnisse mit sich. Alles Gefahren – die jedes Jahr zu einem Anstieg an Wildunfällen führen.
«Seien Sie deshalb in der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam und drosseln Sie die Geschwindigkeit», rät Tierschützerin Susy Utzinger. «Tauchen Tiere am Strassenrand auf: Stark abbremsen und das Fernlicht ausschalten. Und denken Sie daran: Wenn ein Tier die Strasse überquert, folgen meist noch weitere.»
Bildlegende:
- Rehe bringen den Scheinwerfer nicht mit dem herannahenden Auto in Verbindung und erkennen daher auch nicht die Gefahr. Anstatt zu flüchten, bleiben sie deshalb im Lichtkegel stehen.
- Vorsicht Wild. In der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam fahren und die Geschwindigkeit anpassen.
- Angepasste Fahrweise in der Nähe von Wäldern und Feldern.
Zu dieser Medienmitteilung stehen folgende Audios zum Download zur Verfügung:
- Auf was muss ich als Autofahrer wegen der Zeitumstellung besonders achten?
- Wie reagiere ich richtig, wenn ich auf Tiere treffe?
- Was, wenn es doch zu einem Wildunfall gekommen ist?
Füllerinserate zum Thema und zu weiteren Aktivitäten und Kampagnen der SUST.